PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. mehr verpassen.

09.07.2020 – 10:29

Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.

Umfrage: Hessen liegt bei digitalem Banking weitgehend im Bundestrend

Umfrage: Hessen liegt bei digitalem Banking weitgehend im Bundestrend

Corona-Effekt: 16 Prozent der Befragten in Hessen geben an, Onlinebanking jetzt mehr zu nutzen oder nutzen zu wollen - bei Mobile Banking sind es sogar 25 Prozent

Die Corona-Pandemie könnte dem digitalen Banking und Zahlungsverkehr einen weiteren Schub geben. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zum Thema "Digitale Alltagskompetenz und Bankdienstleistungen".* Die Umfrage wurde im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband - Verband der Regionen durchgeführt. Nachdem im April die bundesweiten Resultate veröffentlicht wurden, liegen jetzt auch Auswertungen für einzelne Bundesländer vor.

Insgesamt nutzen schon heute 64 Prozent der volljährigen Bürger Hessens regelmäßig die Möglichkeiten des Onlinebankings, das ist leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 69 Prozent. Der Anteil derer, die Onlinebanking gerne mehr oder überhaupt nutzen wollen, liegt bei 18 Prozent (Bund: 15 Prozent). "Sicherheit vor Betrug" mit 72 Prozent (Bund: 73 Prozent) und "Datenschutz/Privatsphäre" mit 70 Prozent (Bund: 69 Prozent) werden insgesamt als wichtigste Kriterien für digitale Nutzungsmöglichkeiten im Internet priorisiert. "Die Vorbehalte beim digitalen Banking kann ich nachvollziehen. Gerade auch angesichts der sehr hohen Veränderungsgeschwindigkeit", sagt Andreas Hof, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG. "Ängste müssen genommen werden. Da helfen Aufklärungsarbeit und konkrete Hilfestellung bei der Nutzung. Als Genossenschaftsbank übernehmen wir hier Verantwortung und wir wollen möglichst viele Menschen mitnehmen bei der Digitalisierung."

Dafür seien die Genossenschaftsbanken prädestiniert, da Regionalbanken wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Abstand das höchste Vertrauen genießen. 61 Prozent der Befragten in Hessen (Bund: 58 Prozent) gaben an, diesen Banken am meisten zu vertrauen, gefolgt von den Großbanken mit 31 Prozent (Bund 28 Prozent) und Direktbanken mit 29 Prozent (Bund: 24 Prozent). FinTechs mit drei Prozent und BigTechs mit acht Prozent belegen weit abgeschlagen die hinteren Ränge.

Unabhängig von der Intensität der Nutzung des digitalen Bankings erwarten 68 Prozent der Befragten in Hessen (Bund: 61 Prozent) Unterstützungsangebote ihrer Bank. Mit Unterstützung der Verbände planen die Genossenschaftsbanken daher im Jahr 2020 eine Kampagne, um die digitalen Angebote noch stärker in das Bewusstsein von Mitgliedern und Kunden zu bringen.

Eine Bestätigung sehen die Genossenschaftsbanken insbesondere mit Blick auf ihre "Omnikanalstrategie". 61 Prozent der Befragten in Hessen (Bund: 58 Prozent) wollen auf Filialen nicht verzichten, bei persönlichen Ansprechpartner*innen sind es ebenfalls 61 Prozent (Bund: 55 Prozent). 69 Prozent, wie auch im Bund, erwarten von ihrer Bank ausdrücklich sowohl die Möglichkeit, digitale Kanäle zu nutzen, als auch persönliche Ansprechpartner*innen in der Filiale vor Ort. Entscheidend für die Nutzung wird sein, durch entsprechende Unterstützungsangebote das Vertrauen in die eigenen digitalen Kompetenzen zu stärken. Laut der Umfrage schätzen 30 Prozent der volljährigen Hessen diese als eher gering oder sehr gering ein (Bund: 33 Prozent). 19 Prozent halten die eigene digitale Kompetenz für sehr groß (Bund: 18 Prozent).

Bei der Frage nach dem Einfluss der Corona-Krise auf die Abwicklung von Bankgeschäften über digitale Kanäle lohnt angesichts einer aktuellen Nutzungsquote von 66 Prozent in Hessen der Blick auf Details. 16 Prozent (Bund: 13 Prozent) bzw. 25 Prozent (Bund: 24 Prozent) geben an, Online- und Mobile Banking jetzt mehr zu nutzen oder nutzen zu wollen. "Die Pandemie hat den Trend hin zu Internet, Tablets und Smartphones noch einmal beschleunigt. Diese Entwicklung wird anhalten. Darauf stellen wir uns bei unserem Leistungsangebot ein", kommentiert Michael Mengler, Co-Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Volksbank eG. "Wir müssen die digitalen Angebote weiter entwickeln und dabei das Zusammenspiel mit den Filialen zu einem integrierten Angebot im Blick behalten. Dann bedeutet Digitalisierung Gewinn von Lebensqualität ohne Qualitätsverlust bei der Beratung."

* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2047 Personen zwischen dem 14. und 16.04.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen
i. V. Asmus Schütt
Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.
Bereichsleiter Kommunikation & Change
Verwaltungssitz Düsseldorf
Peter-Müller-Straße 26, 40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 16091-4650
Mobil: +49 151 64932054

E-Mail: asmus.schuett@genossenschaftsverband.de

Weitere Storys: Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.
Weitere Storys: Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.