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24.10.2018 – 14:55

Grünenthal GmbH

Migräne? Ohne mich!
Neues Patienteninformationsportal www.migräne-ohne-mich.de klärt auf

Migräne? Ohne mich! / Neues Patienteninformationsportal www.migräne-ohne-mich.de klärt auf
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Aachen (ots)

Migräne ist tückisch und für Betroffene sehr belastend. Doch bis die Diagnose wirklich steht, dauert es oft viel zu lange. Die Folge: Viele Leidgeplagte sind medikamentös unterversorgt. Doch das muss nicht sein! Arzneimittelhersteller Grünenthal möchte über die Erkrankung informieren, Vorurteile aus dem Weg räumen und gleichzeitig mit dem Launch seines Patienteninformationsportals www.migräne-ohne-mich.de Betroffenen Hilfe bieten.

Die Kinder muss heute Papa zur Schule fahren, an Arbeiten ist nicht zu denken. Der Zumba-Kurs mit der Freundin muss genauso ausfallen wie die Vorbereitungen für die Geburtstagsparty des Jüngsten. Der Grund: Migräne. Extreme Kopfschmerzen, oftmals gepaart mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und anderen unangenehmen Symptomen, halten acht Millionen Bundesbürger, davon 75 Prozent Frauen, mehr oder weniger regelmäßig von alltäglichen Dingen ab . Die Angst davor ist groß - man muss ja schließlich funktionieren. Das Problem: Bis die Diagnose steht, vergehen oft Jahre der Selbstmedikation, die weder eine adäquate Prophylaxe noch Linderung der Beschwerden bringt.

Grünenthal-Umfrage unter 500 Betroffenen

Diese Zahlen und Probleme bestätigt eine aktuelle Umfrage der Firma Grünenthal unter 502 Migränepatientinnen. Ein Drittel der Befragten hat fast jeden Monat eine oder mehrere Migräne-Attacken. Dabei tritt sehr häufig Übelkeit auf, knapp die Hälfte muss sich gelegentlich bis sehr häufig erbrechen. Betroffene erleben in dieser Zeit Haushalt und Beruf als extrem belastend. Um einen Migräne-Anfall zu vermeiden, verzichten sie auf familiäre, soziale Kontakte und Freizeitaktivitäten. Was die Befragung ebenfalls deutlich macht: Viele Betroffene gehen nicht zum Arzt, sondern behandeln sich selbst mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln wie ASS, Ibuprofen oder Paracetamol - oft jahrelang, ohne Absprache mit dem Arzt und teilweise ohne großen Erfolg. Dagegen sind diejenigen, die rezeptpflichtige Medikamente nach Absprache mit dem Arzt einnehmen, öfter zufrieden mit dem Therapieergebnis.

Herausforderung Diagnose

Viele Patienten mit Migräne gehen lange nicht zum Arzt, andere kommen erst nach einer langen Arzt-Odyssee zum Spezialisten. Denn nicht immer ist gleich klar, dass es sich bei den Beschwerden um Migräne handelt, zu individuell ist das Krankheitsbild. Zudem gibt es keinen eindeutigen Beweis für Migräne, wie es etwa ein Blutbild bei anderen Erkrankungen zutage fördern würde. PD Dr. Rolf Malessa, Chefarzt an der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie am Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, behandelt über 300 Migränepatienten pro Jahr und weiß: "Die Diagnose ist meist relativ einfach zu stellen." Seine ersten Anhaltspunkte: Treten die Attacken episodisch auf und dauern drei Stunden bis drei Tage? Kommen begleitend Übelkeit oder Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit hinzu? Wenn ja, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Migräne.

"Man muss nicht mit Migräne leben"

Dass sich viele Betroffene erst spät in ärztliche Behandlung begeben, findet er fatal. Die Patienten brauchen in der Attacke ein möglichst verträgliches und schnell wirkendes Medikament, das sie frühzeitig einnehmen sollen. Als besonders wirksam haben sich aus seiner Sicht Wirkstoffe aus der Gruppe der Triptane erwiesen, die es als Tabletten, Schmelztablette, Injektion oder auch als Nasenspray gibt. Die am häufigsten verschriebene Darreichungsform ist die Tablette. Tritt jedoch frühzeitig Erbrechen auf, machen Tabletten keinen Sinn. Hier bieten sich Injektionen oder Nasensprays an, bei denen eine Schmerzlinderung bereits innerhalb von 10-15 Minuten möglich ist. Der Vorteil der Schmelztabletten ist, dass man für die Einnahme nichts zum Trinken benötigt.

Im Zweifelsfall zum Arzt

Der Facharzt für Neurologie rät jedem Kopfschmerz-Geplagten grundsätzlich, einen Arzt aufzusuchen. Der findet häufig schnell heraus, um welche Art von Kopfschmerz es sich handelt und welche Therapie die richtige ist. Bei der Migräne spielt oft eine genetische Disposition eine Rolle. Auch bestimmte Lebensumstände oder Begleitfaktoren wie Stress, Schlafmangel, unregelmäßige Nahrungsaufnahme, zu wenig Trinken oder der Genuss bestimmter Lebensmittel oder Alkoholika können sie auslösen. Die Identifikation dieser Trigger ist wichtig, um zu vermeiden, dass die Migräne nicht zusätzlich hervorgelockt wird. Typisch für die Migräne können weitere Anzeichen wie Blässe, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch leichter Schwindel sein.

Aufklärung, Beratung und Abbau von Vorurteilen

Hier tut Aufklärung Not - bei Betroffenen und auch in der Bevölkerung. Nach wie vor ist Migräne als Krankheit zu wenig akzeptiert - mit der Diagnose meldet sich kaum einer krank. Kein Betroffener möchte, dass jemand denkt, er simuliere nur. Dann sind "lieber" die Kinder krank oder man hat "Magen-Darm". Um das Wissen über Migräne zu verbessern, möchte Grünenthal Patienten mit unzureichender (Selbst-) Medikation dazu anregen, das Gespräch mit ihrem Arzt zu suchen. Dazu stellt das Unternehmen ab Mitte Oktober 2018 ein Informationsportal für Betroffene online. Herzstück der Kampagne ist eine Übersicht möglicher Fragen und Themen, die den Patienten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt bei der Suche nach der geeigneten Migräne-Therapie unterstützen sollen. Die für Mobilgeräte optimierte Webseite inklusive Screenshot-Option ermöglicht dem Patienten, die Fragen über sein Smartphone jederzeit zur Hand zu haben. Zukünftig wird die Webseite außerdem eine Plattform zum aktiven Erfahrungsaustausch zwischen Patienten beinhalten. Ist der Schritt zum Arzt erst einmal gemacht, können künftig hoffentlich immer mehr Betroffene sagen: "Migräne? Ohne mich!"

Migräne oder "nur" Spannungskopfschmerz? Ein einfacher Test

Nicht immer können Betroffene unterscheiden, ob ihre Kopfschmerzen einem üblichen Spannungskopfschmerz oder etwa einer Migräne entsprechen. Die Unterscheidung ist aber wichtig für die richtige Medikation. Erste Anhaltspunkte gibt ein einfacher Test: Bei einer Migräne wird der Kopfschmerz häufig schlimmer, wenn der Betroffene in der Attacke den Kopf schüttelt oder ihn länger nach unten hält (z.B. Schuhe zumachen). Bei einem Spannungskopfschmerz ist dies in der Regel nicht der Fall.

Mit freundlicher Unterstützung der Grünenthal GmbH

Über Grünenthal

Grünenthal ist ein Pharmaunternehmen mit zukunftweisender Forschung, das sich auf die Indikationen Schmerz, Gicht und Entzündungserkrankungen spezialisiert hat. Es ist unser Anspruch, bis 2022 einen Jahresumsatz von 2 Mrd. EUR zu erwirtschaften und vier bis fünf neue Produkte für Therapiegebiete zu entwickeln, in denen Patienten einen hohen Leidensdruck haben und für die es bislang noch keine ausreichenden therapeutischen Lösungen gibt. Als ein Unternehmen mit vollständig integrierter Forschung und Entwicklung verfügen wir über langjährige Erfahrung in innovativer Schmerzbehandlung und in der Entwicklung modernster Technologien für den Patienten. Da wir uns der Innovation sehr verpflichtet fühlen, liegen die Investitionen in unsere Forschung und Entwicklung über dem Branchendurchschnitt. Grünenthal ist ein unabhängiges Unternehmen in Familienbesitz mit Konzernzentrale in Aachen, Deutschland. Wir sind in rund 30 Ländern mit Gesellschaften in Europa, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten vertreten. Unsere Produkte sind in mehr als 100 Ländern erhältlich, und etwa 5.200 Mitarbeiter arbeiten weltweit für Grünenthal. Der Umsatz betrug im Jahr 2017 rund 1,3 Mrd. EUR. Weitere Informationen finden Sie unter www.grunenthal.com

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Kontakt:
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Grünenthal GmbH, 52099 Aachen, Germany,
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