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Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e.V.

Aufräumen mit Vorurteilen 3: Von wegen „Arme-Leute-Kredit“ - warum der Pfandkredit für Jedermann geeignet ist

Aufräumen mit Vorurteilen 3: Von wegen „Arme-Leute-Kredit“ - warum der Pfandkredit für Jedermann geeignet ist

In seiner heutigen Pressemeldung räumt der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e.V. (ZdP) wieder mit Vorurteilen auf: Von wegen „Arme-Leute-Kredit“ - warum der Pfandkredit für Jedermann geeignet ist

Kunden aus allen Gesellschafts- und Einkommensschichten nutzen Pfandkredit – Pfandleihhäuser gewährleisten schnelle Abwicklung für Jedermann – 90 Prozent der Gegenstände werden wieder ausgelöst

Stuttgart, 14. Juli 2021 – Es ist unstrittig: Der Pfandkredit ist eine schnelle Möglichkeit, um ohne bürokratischen Aufwand eine gewisse Summe Geld zu erhalten. So weit, so klar. Doch wenn es um den typischen Leihauskunden geht, herrscht des Öfteren noch das Klischee vom „Arme-Leute-Kredit“ vor. Doch das Vorurteil vom Leihhaus, in das nur arme Leute ihre letzten Habseligkeiten tragen, ist komplett falsch.

„Mehr als eine Millionen Deutsche gehen pro Jahr ins Pfandhaus, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken“, sagt Susanne Rothfuss-Wamsler, Vorsitzende des Zentralverbandes des Deutschen Pfandkreditgewerbes (ZdP). Und die Pfandhaus-Kunden sind so vielfältig wie die Gegenstände, die in eins der rund 250 Pfandhäuser hierzulande gebracht werden. „Unsere Kunden kommen aus allen Gesellschafts- und Einkommensschichten“, berichtet Rothfuss-Wamsler.

Ob selbständig oder angestellt, ob Unternehmer oder Rentner - mittlerweile wird der Pfandkredit ganz regulär von Jedermann in Anspruch genommen, um kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. So nutzt beispielsweise der Gastronom die kurzfristige Finanzspritze, um besser durch die Corona-Krise zu kommen. Oder der Existenzgründer beleiht den Familienschmuck, weil er für eine kurzfristige Liquiditätsklemme den Gang zur Bank scheut. Oder der Inhaber eines mittelständischen Betriebes nutzt den Pfandkredit, um den neuen Fuhrpark zu finanzieren.

Moderne Finanzierungsalternative

Das sind nur einige wenige Beispiele, die verdeutlichen, wie flexibel der Pfandkredit eingesetzt werden kann. Aus dem früheren Arme-Leute-Kredit ist längst eine moderne und konkurrenzfähige Finanzierungsalternative geworden. Alle Kunden haben eins gemeinsam: Sie wissen den schnellen und unbürokratischen Weg zu schätzen, den es zur Inanspruchnahme eines Pfandkredits benötigt. „Nicht von ungefähr haben unsere Mitglieder viele Stammkunden, die aufgrund guter Erfahrungen immer wieder Wertgegenstände ins Pfandhaus bringen, um sie temporär gegen Bargeld einzutauschen“, berichtet die ZdP-Vorsitzende.

Das Spektrum der von den Pfandhäusern ausgegebenen Darlehen reicht dabei von wenigen Euro bis hin zu fünfstelligen Beträgen. Entscheidend für die Höhe der Summe ist der Gegenstand selbst. Allein der Marktwert und die Wiederverkaufschancen nehmen Einfluss – nicht die Bonität des Kunden. Denn da der Kunde beim Pfandkredit nicht persönlich für die Rückzahlung des Darlehens sowie der Zinsen und Gebühren haftet, sondern ausschließlich das Pfand, ist auch keine zeitaufwendige Prüfung seiner Vermögens- oder Einkommensverhältnisse notwendig.

Klare gesetzliche Regelungen

Eine weitere Besonderheit beim Pfandkredit ist, dass die Höhe der Zinsen in der Pfandleiherverordnung gesetzlich geregelt sind. Gleiches gilt bei Darlehen bis 300 Euro auch für die Gebühren. Bei Darlehen über 300 Euro unterliegt die Höhe der Gebühren der Vereinbarung zwischen Pfandleiher und Kunde. Jeder Pfandleiher in Deutschland ist daran gebunden, es gibt somit keine unliebsamen Überraschungen.

Gegen die Mär des „Arme-Leute-Kredits“ spricht übrigens auch die Tatsache, dass mehr als 90 Prozent der hinterlegten Gegenstände von den Pfandkreditkunden wieder ausgelöst werden. Tun sie das nicht, muss das Pfand nach einer gewissen Frist laut Gesetz öffentlich durch einen Gerichtsvollzieher oder vereidigter Versteigerer versteigert werden. Auch diese Transparenz und Berechenbarkeit dürfte einer der Gründe sein, warum der Pfandkredit als eine unkomplizierte Möglichkeit, einen kurzfristigen finanziellen Engpass zu überbrücken, immer beliebter wird. Und das in allen Schichten der Bevölkerung.

Informationen, wie genau die Pfandleihe funktioniert und wo sich das nächstgelegene Pfandhaus befindet, finden Interessierte auf der Website des ZdP unter: www.pfandkredit.org.

Das ist der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes:

1950 gegründet, ist der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes (ZdP) der Dachverband der privaten Pfandkreditbetriebe in Deutschland. Er vertritt die Interessen der privaten deutschen Pfandkreditbetriebe. Von den 150 Pfandkreditunternehmen sind rund 80 Prozent im ZdP organisiert.

Das Pfandkreditgewerbe ist heute eine moderne und wichtige Säule des Kreditwesens. Weit ab von allen Bankenkrisen vergeben die Leihhäuser an ihre Kunden schnell und unbürokratisch Kredite. Die deutschen Pfandkreditunternehmen unterliegen strengen staatlichen Vorschriften. Seit 1961 regelt eine bundeseinheitliche Verordnung, die Pfandleiherverordnung, alle wesentlichen Einzelheiten des Pfandkredits.

Rück- oder Interviewanfragen mit der 1. Vorsitzenden des ZdP, Susanne Rothfuss-Wamsler, oder mit dem Geschäftsführer des ZdP, Wolfgang Schedl, bitte an:

iris albrecht finanzkommunikation GmbH
Frau Iris Albrecht
Feldmannstraße 121
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 – 410 98 06 10
Fax: 0681 – 410 98 06 19
Email: albrecht@irisalbrecht.com
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