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Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e.V.

ZdP: Aufräumen mit Vorurteilen #2: Warum der Pfandkredit überhaupt nicht kompliziert ist

Aufräumen mit Vorurteilen #2:

Warum der Pfandkredit überhaupt nicht kompliziert ist

In der heutigen Pressemeldung räumt der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e.V. (ZdP) mit einem weiteren Vorurteil auf "Warum der Pfandkredit überhaupt nicht kompliziert ist":

Beim Pfandleihhaus gibt es für Jedermann sofort Bares – Keine bürokratischen Hindernisse – Sichere und faire Abwicklung durch staatliche Vorgaben garantiert

Stuttgart, 7. Juni 2021 – Kein umständliches Ausfüllen seitenlanger Formulare, keine Schufa-Auskunft und auch keine Vorlage eines Einkommens- oder Vermögensnachweises: Bei den zahlreichen Pfandkreditbetrieben in Deutschland gibt es für Jedermann ohne bürokratischen Aufwand schnell und diskret Geld auf die Hand.

„Viele Kunden, die zum ersten Mal ein Pfandleihhaus aufsuchen, sind positiv überrascht, wie reibungslos sie ein Darlehen bekommen“, berichtet Susanne Rothfuss-Wamsler, Vorsitzende des Zentralverbandes des Deutschen Pfandkreditgewerbes (ZdP), aus der Praxis. Mit einem Pfandkredit besteht – anders als von vielen Verbrauchern gedacht – eine unkomplizierte Möglichkeit, einen kurzfristigen finanziellen Engpass zu überbrücken.

Als Pfand können die unterschiedlichsten Gegenstände ins Pfandhaus gebracht werden, um sie temporär gegen Bargeld einzutauschen. Technische Geräte wie Fernseher, Smartphones oder Laptops sind ebenso möglich wie Schmuck, Uhren oder auch Luxus-Accessoires, wie Designer-Taschen. Zunächst werden die vorgelegten Wertgegenstände bewertet. Wenn der Kunde mit der vom Schätzer genannten Kredithöhe einverstanden ist, erhält er den Pfandvertrag ausgehändigt und an der Kasse das Darlehen in bar ausgezahlt oder, auf Wunsch des Kunden, überwiesen.

Berechenbare und sichere Dienstleistung

Das Pfand verwahren die Leihhäuser dann für eine bestimmte Zeit auf. Der Verbraucher hat drei Monate zuzüglich eines weiteren Karenzmonats Zeit, das Darlehen zurückzuzahlen und den Gegenstand – ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung oder dergleichen – auszulösen. Auch eine Verlängerung des Darlehens über diese vier Monate ist generell möglich, wie auch eine Auslösung vor dieser Zeit möglich ist. „An diese klaren staatlichen Vorgaben sind alle Pfandkreditbetriebe in Deutschland gebunden“, berichtet Rothfuss-Wamsler. „Sie machen die Dienstleistung für den Kunden und für den Pfandleiher sicher und berechenbar.“

Kann der Verbraucher nach vier Monaten das Pfand nicht auslösen, muss der Gegenstand innerhalb von sechs Monaten in die Versteigerung gehen – sofern der Pfandvertrag nicht verlängert wird. „Das Risiko bei Nichtzahlung ist für den Verpfänder also exakt kalkulierbar“, sagt die ZdP-Vorsitzende.

Und die seit 1961 geltende bundeseinheitliche Verordnung regelt auch die Gebührensätze des Geschäftsbetriebs. Somit sind die Kosten nicht nur transparent, sondern auch seit Jahrzehnten unverändert: Pro Monat fällt ein Prozent Zins an, hinzu kommen Gebühren für Schätzung, Lagerung sowie Versicherung der als Sicherheit hinterlegten Werte.

Bemerkenswert ist, dass die verpfändeten Gegenstände in mehr als 90 Prozent der Fälle tatsächlich wieder ausgelöst werden. Das unterstreicht, dass der Großteil der bestehenden Kunden den Pfandkredit auch tatsächlich so nutzen, wie er konzipiert ist – als unbürokratische und alternativen Finanzierungsquelle bei unerwarteten Liquiditätsengpässen. Und der Kunde geht kein Risiko ein – außer, dass er den Gegenstand verliert, wenn er ihn nicht auslöst.

Ohne lange Kreditlaufzeiten

Angesichts der beschriebenen bequemen und mühelosen Abwicklung ist es kein Wunder, dass der Pfandkredit hierzulande gerade derzeit an Bedeutung gewinnt. „Für alle, die schnell Bargeld benötigen, sich aber nicht an lange Kreditlaufzeiten binden möchten, ist ein Pfandkredit ideal“, wirbt Susanne Rothfuss-Wamsler, die erwartet, dass noch viel mehr Verbraucher nach der Corona-Pandemie die enormen Vorteile und das unkomplizierte Procedere erkennen und schätzen werden.

Informationen, wie genau die Pfandleihe funktioniert und wo sich das nächstgelegene Pfandhaus befindet, finden Interessierte auf der Website des ZdP unter: www.pfandkredit.org.

Das ist der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes:

1950 gegründet, ist der Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes (ZdP) der Dachverband der privaten Pfandkreditbetriebe in Deutschland. Er vertritt die Interessen der privaten deutschen Pfandkreditbetriebe. Von den 150 Pfandkreditunternehmen sind rund 80 Prozent im ZdP organisiert.

Das Pfandkreditgewerbe ist heute eine moderne und wichtige Säule des Kreditwesens. Weit ab von allen Bankenkrisen vergeben die Leihhäuser an ihre Kunden schnell und unbürokratisch Kredite. Die deutschen Pfandkreditunternehmen unterliegen strengen staatlichen Vorschriften. Seit 1961 regelt eine bundeseinheitliche Verordnung, die Pfandleiherverordnung, alle Einzelheiten bei der Verpfändung von Vermögenswerten und bei Darlehen bis 300 € auch die Gebührensätze des Geschäftsbetriebs.

Rück- oder Interviewanfragen mit der 1. Vorsitzenden des ZdP, Susanne Rothfuss-Wamsler, oder mit dem Geschäftsführer des ZdP, Wolfgang Schedl, bitte an:

iris albrecht finanzkommunikation GmbH
Frau Iris Albrecht
Feldmannstraße 121
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 – 410 98 06 10
Fax: 0681 – 410 98 06 19
Email: albrecht@irisalbrecht.com
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