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29.10.2013 – 18:35

Interface

Interface gibt Teilnahme an der branchenübergreifenden Healthy Seas-Initiative bekannt

Berlin (ots)

Interface, weltweit führender Teppichfliesenhersteller und Umweltpionier, gab heute seine Unterstützung des Programms "Healthy Seas, a Journey from Waste to Wear" bekannt. Die neue Initiative bekämpft das wachsende Problem der Verschmutzung der Meere. Als erstes Teppich produzierendes Unternehmen unterstützt Interface das globale Projekt, das von dem Garnhersteller Aquafil, dem Umweltschutz-Netzwerk ECNC Land & Sea Group und dem niederländischen Hersteller Star Stock ins Leben gerufen wurde. Das Engagement für Healthy Seas ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung der "Mission Zero" von Interface mit dem ehrgeizigen Ziel, bis zum Jahre 2020 das erste vollkommen nachhaltige Unternehmen zu werden - mit positivem ökologischem Fußabdruck.

Das Problem der Meeresverunreinigung ist gewaltig. Laut einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Umweltprogamm der Vereinten Nationen (UNEP) treiben gegenwärtig etwa 640.000 Tonnen ungenutzte Fischernetze in den Weltmeeren, was rund ein Zehntel aller Meeresverunreinigungen ausmacht. Die ausrangierten Fischernetze können viele Hundert Jahre im Meer verbleiben und maritimes Leben nachhaltig schädigen. Unter dem als "Geisternetze" bekannten Phämomen verfangen sich Tiere wie Fische, Delfine, Schildkröten und Wasservögel, verletzen sich und verenden.

Die Healthy Sea-Initiative zielt drauf ab, eine Lösung für dieses Problem zu finden, indem sie Unternehmen, NGOs, Taucher, Fischer und andere Interessengruppen an einen Tisch bringt. Gemeinsam sollen Netze gesammelt und dann zu ECONYL-Garn verarbeitet werden, das zur Herstellung textiler Produkte wie etwa Teppiche, Badebekleidung, Unterwäsche, High-Tech-Kleidung und Sportbekleidung genutzt werden kann.

Nigel Stansfield, Vice President & Chief Innovations Officer von Interface, über die Zusammenarbeit: "Interface ist begeistert, mit an Bord der Healthy Seas-Initiative zu sein und dabei zu helfen, dem wachsenden Problem der Umweltverschmutzung auf industrieller Ebene und in großem Maß entgegenzutreten."

Die Healthy Seas-Initiative wird mit einer ganzen Reihe von Pilotprojekten in Europa starten. In der Nordsee ist die Arbeit schon in vollem Gange: Hier wurden bereits mehr als 20 Tonnen Netze gesammelt. Als nächstes will Healthy Seas Netze aus der Adria (Italien, Slowenien und Kroatien) und dem Mittelmeer (Spanien) bergen und recyceln. Des Weiteren ist ein Bildungsprogramm geplant, das den Fischern den verantwortungsvollen Umgang mit sowohl genutzten als auch ausrangierten Netzen näher bringen soll.

Weitere Informationen und Bildmaterial über: 
Hanneke Wijnja, ECNC 
Email: ecnc@ecnc.org

Pressekontakt:

Presseburo Interface
c/o public link GmbH
Simone Krist
Tel: 030 44 31 88-17
E-Mail: interface@publiclink.de

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