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Heizdecke gefällig? - Unternehmer im Fadenkreuz von Trickbetrügern

Wiesbaden (ots) - Neben Kaffeefahrten erschließen sich Trickbetrüger aktuell ein weiteres Geschäftsfeld: Unternehmer, insbesondere Start-ups, sind das Ziel. Mittels als Amtsschreiben getarnter Briefe werden umgehende Zahlungen gefordert.

Druck machen und abkassieren

"Wenn Sie nicht in den nächsten vier Tagen überweisen, löschen wir Ihre Daten aus dem Register" - so oder ähnlich steht es in vielen der Briefe geschrieben. Das dünne gräuliche Papier, Amtszeichen wie der Bundesadler und die Beamtensprache, oft inklusive Paragraphen und Gesetzesverweisen, täuschen unweigerlich eine amtliche Herkunft vor. Doch der Teufel verbirgt sich im Detail: Ganz klein, meist in einer abgelegenen Ecke, findet sich der Name des wahren Absenders. Ein genaues Studium des Textes macht schlussendlich klar, dass es sich hierbei nur um den Eintrag in irgendein dubioses Onlineportal handelt, dessen Name an das Gewerberegister oder eine ähnliche Institution angelehnt ist. Eine Dienstleistung, für die der Anbieter Zahlungen in Höhe von hunderten bis tausenden Euro fordert.

Fokus: Start-ups

Als Adressquelle dient den Abzockern das Handelsregister: Kommt ein neuer Eintrag hinzu, werden die Anschreiben versandt. "Fast jeder Gründer findet kurz nach der Eintragung so ein Schreiben in seinem Briefkasten", berichtet Michael Silberberger (41), der mit seinem Unternehmen firma.de Firmenbaukasten AG täglich Existenzgründer beim Start in die Selbstständigkeit unterstützt. Silberberger fährt fort: "Dieses Verhalten schadet nicht nur den einzelnen Gründern, sondern der gesamten Wirtschaft. Gerade am Anfang sind Start-ups finanziell oft sehr belastet. Verliert man nun auch noch Kapital durch die Trickbetrüger, kann sich das schnell auf das Wachstum des Start-ups auswirken.

Sichergehen statt bezahlen

Der beste Schutz vor den Trickbetrügern ist sorgfältiges Lesen jeder Zahlungsaufforderung. Sollte man auch dann noch unsicher sein, empfiehlt sich ein Gespräch mit einem Experten wie dem Rechtsanwalt oder den Beratern von firma.de. Ist das Anschreiben ein Betrugsversuch, sollte die örtliche IHK und die Polizei darüber informiert werden. Ist man bereits in die Falle getappt, ist ein Gespräch mit dem Rechtsanwalt ratsam: Oft lassen sich die versteckten Verträge anfechten oder Zahlungssaufforderungen können ignoriert werden, denn die Trickbetrüger ziehen ungern vor Gericht - dort müssten sie schließlich ihr Geschäftsmodell rechtfertigen.

Weitere Informationen und einige Beispielanschreiben unter:

http://www.firma.de/ratgeber/abzocke/

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