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05.09.2018 – 14:10

JANE UHLIG PR Kommunikation & Publikationswesen

Presse-Meldung I herCAREER: Petra Jaschhof, Chief Information Offices der BWI "In IT-Berufen können Frauen Zukunft mitgestalten"

Presse-Meldung I herCAREER: Petra Jaschhof, Chief Information Offices der BWI "In IT-Berufen können Frauen Zukunft mitgestalten"
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Presse-Meldung I Presse-Interview Petra Jaschhof: "In der IT-Branche und in IT-Berufen in anderen Branchen arbeiten ja nicht nur Nerds. Wir müssen mehr Aufklärung über die Inhalte der verschiedenen Aufgabengebiete leisten und natürlich die Chancen für die Zukunft darstellen. Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung und die IT ist der Hebel für viele neue Möglichkeiten. Frauen sollten es sich nicht nehmen lassen, auf diese Weise die Zukunft mitzugestalten".

Ich hoffe, es geht Ihnen gut und Sie konnten den warmen Sommer gut genießen. Anbei sende ich Ihnen die Presse-Meldung der herCAREER, die Sie gerne mit dem Bildmaterial veröffentlichen können. Wir freuen uns über jede Veröffentlichung - im Sinne aller Frauen! Mit herzlichen Grüßen, Ihre Jane Uhlig

Pressemitteilung

(3.662 Zeichen)

"In IT-Berufen können Frauen Zukunft mitgestalten"

Feldkirchen bei München, 05.09.2018

Was müssen Frauen mitbringen, um Karriere in einer Männerdomäne wie der IT zu machen? Warum sollten sie sich überhaupt für Technik und Digitalisierung interessieren? Petra Jaschhof, CIO des IT-Dienstleisters BWI, ist mit ihrer langjährigen Erfahrung eine Ausnahme-Managerin in dem Bereich. Auf der herCAREER in München liefert sie Frauen anhand ihrer persönlichen Laufbahn Argumente und Karrieretipps.

Verbissen Karriere machen wollen - das war nie der Fall von Petra Jaschhof. Für sie hat sich die Führungslaufbahn in der IT aus ihrer persönlichen Haltung ergeben. "Ich hatte immer den Wunsch, mein Umfeld zu gestalten und Dinge weiter zu entwickeln. Generell war sicher meine Bereitschaft zum ständigen Wandel ausschlaggebend für meinen beruflichen Erfolg", sagt sie im Interview mit der herCAREER.

Von 1997 bis 2000 war sie bereits CIO bei Siemens bis sie aus persönlichen Gründen nach Thailand umzog. Dort wechselte sie die Seiten und wuchs an ihrer Aufgabe als Dienstleisterin, in der sie noch stärker die Wünsche der Kunden bedienen musste. Insgesamt arbeitete sie zehn Jahre in verschiedenen Ländern Asiens. "Ich habe dabei viel über Change-Management und kulturelle Unterschiede gelernt, wovon ich heute immer noch profitiere. Meine Neugierde und das Bestreben, Inhalte zu verstehen, habe ich nie verloren", so die IT-Managerin, die als diplomierte Journalistin auch schon in Marketing und Kommunikation tätig war.

Zu einer Karriere in der IT gehöre jedoch auch Glück - und der Mut, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Noch immer steige der Anteil von Frauen in der IT zu langsam, auch in Führungspositionen. "Wir müssen viel früher ansetzen", so Jaschhof. Klassische Informatik-Studiengänge seien weniger attraktiv für Frauen als für Männer. Neue Studiengänge, wie Medien- oder Medizininformatik, fänden deutlich mehr weiblichen Zulauf. "Die Informatik ist in der Regel mehr Mittel zum Zweck und mittlerweile in jedem technischen Grundstudium sehr stark ausgeprägt. Deshalb möchte ich allen Frauen, auch wenn sie nicht direkt aus der Informatikecke kommen, Mut machen, sich für IT-Berufe zu interessieren."

Generell müsse jede Frau oder jeder Mann sich die Frage stellen, ob Karriere für sie oder ihn überhaupt erstrebenswert sei - unabhängig von der gewählten Branche. "Führungsaufgaben verlangen heute enorme Coachingfähigkeiten und ein gutes Gespür für Menschen und Organisationen." Das sind laut der CIO des BWI in der Regel Stärken, die bei Frauen sehr stark ausgeprägt sind. "Gepaart mit einem guten Grundverständnis und Interesse an der Informations- und Digitalisierungstechnik können Frauen Teams oder Projekte zu hervorragenden Ergebnissen führen."

Ansätzen wie reinen Frauenstudiengängen oder der Quote für Frauen in Führungspositionen in der IT kann Jaschhof nichts abgewinnen. "Wir Frauen schaffen das auch ohne Quote oder andere Programme!" Die Firmen sollten der Managerin zufolge vielmehr stärker die Attraktivität des Berufsfeldes herausstellen. "In der IT-Branche und in anderen IT-Berufen arbeiten nicht nur Nerds. Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung und die IT ist der Hebel für viele neue Möglichkeiten. Frauen sollten es sich nicht nehmen lassen, auf diese Weise die Zukunft mitzugestalten." Die fortschreitende Digitalisierung böte zudem viele Möglichkeiten, die berufliche Entwicklung und die private Lebensplanung zu vereinen.

Auf der herCAREER vertieft Petra Jaschhof diese Themen. Sie teilt ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz in dem Vortrag "Tipps einer CIO: Karriere als Frau in einer Männerdomäne machen": Donnerstag, 11. Oktober 2018, 14.30 bis 15 Uhr, Auditorium 1 - Halle 2 im MTC München.

Presse-Interview

(6.733 Zeichen)

"Wir müssen Frauen vermitteln, was sie in der IT alles erreichen können"

Feldkirchen bei München, 05.09.2018

Die IT ist noch immer eine Männerdomäne - vor allem in Führungspositionen. Nur wenige Frauen schaffen es bislang, Karriere als Chief Information Officer (CIO) zu machen. Petra Jaschhof ist eine der wenigen Ausnahmen: Seit 30 Jahren agiert sie im Management verschiedener Unternehmen der IT-Branche, aktuell als CIO des IT-Dienstleisters BWI. In ihrem Vortrag auf der herCAREER gibt sie anhand ihrer Laufbahn persönliche Karrieretipps. Ein Gespräch über Frauen in der IT und warum es sich lohnt, sich für dieses Berufsfeld zu begeistern.

Frau Jaschhof, als Frau eine Karriere in der IT zu machen ist allein schon eher exotisch, in einer Führungsposition noch mehr. Zum CIO schaffen es meist nur Männer. Was lief bei Ihnen anders als bei anderen Frauen?

Nun, ich wollte nie verbissen Karriere machen, sondern hatte immer den Wunsch, mein Umfeld zu gestalten und Dinge weiter zu entwickeln. Dies führte schnell zu ersten kleinen Führungsaufgaben und zu Projektverantwortung. Meine Neugierde und das Bestreben, Inhalte zu verstehen, habe ich nie verloren. Generell war sicher meine Bereitschaft zum ständigen Wandel ausschlaggebend für meinen beruflichen Erfolg. Aber es gehört natürlich auch Glück dazu - und der Mut, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

War Ihre Laufbahn immer geradlinig? Oder mussten Sie auch mal Rückschläge hinnehmen oder Momente erleben, in denen Sie gesagt haben, nun schmeiße ich doch hin und gehe in einen klassischen Frauenberuf?

Zunächst einmal: Was ist denn heute schon ein "klassischer Frauenberuf"? Wir sollten diese Differenzierung und Einteilung in Männer- und Frauenberufe überhaupt nicht mehr verwenden.

Meine Karriere lief natürlich nicht immer geradlinig und das ist auch gut so. Ich war bereits von 1997 bis 2000 CIO bei Siemens und fand diese Aufgabe schon damals sehr spannend. Aus privaten Gründen bin ich dann aber nach Thailand gegangen und habe dort beruflich die Seiten gewechselt. Ich wurde Consultant und später Projektleiterin für verschiedenste internationale Projekte. Dies war eine meiner besten Erfahrungen, denn ich musste immer sicherstellen, dass meine Kunden mit meiner Arbeit zufrieden waren und gerne die Tagessätze zahlen. In Summe war ich fast zehn Jahre in Asien und habe dort in vielen Ländern gearbeitet. Ich habe dabei viel über Change-Management und kulturelle Unterschiede gelernt, wovon ich heute immer noch profitiere. Das waren alles keine wirklichen Rückschläge - eher kontinuierliche Herausforderungen.

Laut Bitkom ist der Anteil von Frauen in der ITK-Branche seit 2015 leicht gestiegen - von 24 auf 28 Prozent. Was sind aus Ihrer Sicht die Ursachen dafür, dass Frauen in der IT noch immer unterrepräsentiert sind?

Ein Anteil von unter 30 Prozent reicht noch lange nicht aus und die Zahlen bewegen sich zu langsam. Wir müssen deshalb viel früher ansetzen. Die IT wird Mädchen vielleicht immer noch weniger nahe gebracht als Jungen. Und klassische Informatik-Studiengänge sind möglicherweise weniger attraktiv für Frauen. Neue Studiengänge, wie Medien- oder Medizininformatik finden deutlich mehr weiblichen Zulauf. Die Informatik ist in der Regel mehr Mittel zum Zweck und mittlerweile in jedem technischen Grundstudium sehr stark ausgeprägt. Deshalb möchte ich allen Frauen, auch wenn sie nicht direkt aus der Informatikecke kommen, Mut machen, sich für IT-Berufe zu interessieren. Ein Trostpflaster für uns: In den klassischen Ingenieurberufen ist der Anteil der Frauen ja nochmals deutlich niedriger. Im Grunde sind die Problematik und der nötige Handlungsbedarf aber gleich.

Apropos Handlungsbedarf: Arbeitgeber erhalten für IT-Berufe viel weniger Bewerbungen von Frauen als von Männern. Was könnten sie dennoch tun, um mehr Frauen für den Bereich zu gewinnen?

Die Firmen müssen die Attraktivität mehr herausstellen. In der IT-Branche und in IT-Berufen in anderen Branchen arbeiten ja nicht nur Nerds. Wir müssen mehr Aufklärung über die Inhalte der verschiedenen Aufgabengebiete leisten und natürlich die Chancen für die Zukunft darstellen. Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung und die IT ist der Hebel für viele neue Möglichkeiten. Frauen sollten es sich nicht nehmen lassen, auf diese Weise die Zukunft mitzugestalten.

Was halten Sie von reinen Frauenstudiengängen?

Reine Frauenstudiengänge? Was soll denn der Unsinn? Wie soll damit die Attraktivität für die Inhalte steigen? Wir müssen vielmehr Frauen vermitteln, was sie in der IT alles erreichen können. Die fortschreitende Digitalisierung bietet zudem viele Möglichkeiten, die berufliche Entwicklung und die private Lebensplanung zu vereinen. Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein großes Plus in IT-Berufen.

Warum ist eine Führungskarriere in der IT für Frauen spannend?

Generell muss jede Frau oder jeder Mann sich die Frage stellen, ob Karriere für sie oder ihn überhaupt erstrebenswert ist - und das ist erst einmal branchenunabhängig. Führungsaufgaben verlangen heute enorme Coachingfähigkeiten und ein gutes Gespür für Menschen und Organisationen. Das sind in der Regel Stärken, die bei Frauen sehr stark ausgeprägt sind. Gepaart mit einem guten Grundverständnis und Interesse an der Informations- und Digitalisierungstechnik können Frauen Teams oder Projekte zu hervorragenden Ergebnissen führen. Das alles finde ich überaus "spannend".

Werden Frauen automatisch stärker in IT-Führungspositionen vertreten sein, wenn insgesamt mehr sich für diesen Karriereweg entscheiden?

Davon bin ich überzeugt. Eine Spezialförderung für Frauen finde ich hingegen sehr problematisch. Wir Frauen schaffen das auch ohne Quote oder andere Programme!

Sie sind diplomierte Journalistin und waren auch schon in Marketing und Kommunikation tätig. War das nur ein vorübergehender beruflicher Ausflug oder wie hängen für Sie die beiden Bereiche IT und Marketing zusammen?

Ich habe von Anfang an immer das "BigPicture" oder nennen wir es die Storyline hinter einer Aufgabenstellung verstehen wollen, um diese inhaltlich einordnen zu können. Mit anderen Worten, ich war von Anfang an immer sehr strategisch unterwegs und von meiner inneren Grundhaltung innovativ und flexibel. Strategie und Kommunikation sind zwei wichtige, sich ergänzende Elemente einer erfolgreichen Unternehmensführung. Insofern setze ich meine Erfahrungen auf beiden Gebieten sehr gerne zielgerichtet ein.

Welche Karrierepläne haben Sie für die Zukunft?

Ich habe meine Karriere nie detailliert geplant. Wenn neue Aufgaben auf mich zukommen und diese mich interessieren, dann werde ich sicher auch weitere Schritte gehen. Aber das nehme ich alles komplett entspannt. Verbissenheit nimmt Lebensqualität. Mir ist es wichtig, mit interessanten Menschen zu arbeiten und immer wieder neuen Herausforderungen zu begegnen.

Auf der herCAREER in München teilt Petra Jaschhof ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz in dem Vortrag "Tipps einer CIO: Karriere als Frau in einer Männerdomäne machen": Donnerstag, 11. Oktober 2018, 14.30 bis 15 Uhr, Auditorium 1 - Halle 2 im MTC München.

Über Petra Jaschhof

Petra Jaschhof verantwortet seit dem 1. Februar 2018 den Bereich Chief Information Offices der BWI GmbH. Davor war sie fast 30 Jahre im Siemens-Konzern in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Leiterin Strategie und Projektkommunikation des Konzernforschungsbereichs Energie und Elektronik. Petra Jaschhof startete bei Siemens im kaufmännischen Vertrieb und führte nach einigen Jahren der erfolgreichen Leitung von IT-Projekten als CIO der Siemens Business Services, Region Deutschland, diverse IT-Konsolidierungsprojekte durch. Im Anschluss sammelte sie in ihrer fast zehnjährigen Tätigkeit in Südostasien, insbesondere in Thailand und Singapur, umfangreiche Erfahrungen als Beraterin und Projektleiterin in unterschiedlichsten IT Projekten und anschließend als Innovationsmanagerin IT Solutions für den Bereich Cities. Petra Jaschhof ist Mutter von 15-jährigen Zwillingssöhnen und diplomierte Fachjournalistin. In der Freizeit genießt sie gerne die Natur, insbesondere beim Wandern oder als begeisterte (Halb-) Marathon-Läuferin.

Über die herCAREER

Die herCAREER adressiert Frauen in allen Karrierephasen - vom Jobeinstieg über eine Fach- und Führungskarriere bis hin zur Gründung eines Unternehmens.

Das Ausstellungsspektrum ist vielfältig: Neben attraktiven Arbeitgebern, die auch die Möglichkeit haben, ihre Labs, Hubs, Acceleratoren und Inkubatoren vorzustellen, zählen dazu Angebote für Weiterbildung, die bessere Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf sowie für Gründer/innen und Unternehmer/innen. Angereichert wird das Programm um über 60 Vorträge und Diskussionen mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie um rund 350 MeetUps und Talks mit Role Models. Darunter sind auch zahlreiche Gründerinnen, die bereit sind, ihr Wissen zu teilen und über ihre Erfahrungen und Lernkurven zu berichten. Das umfangreiche Vortragsprogramm ist im Eintrittspreis inkludiert. Für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen ist die Messe kostenfrei.

Ergänzt wird die Messe um die Abendveranstaltung herCARRER@Night am Abend des ersten Messetages mit rund 40 Table Captains, darunter Vorstände/-innen, Aufsichtsräte, Gründer/innen, Business Angels, Fachexperten/-innen und Journalisten/-innen von Medien wie Manager Magazin und Emotion.

Die herCAREER 2018 findet am 11. und 12. Oktober 2018 in München statt. Weitere Informationen über die Karrieremesse für Frauen gibt es unter www.her-career.com und über Twitter @her_CAREER_de, #herCAREER.

Über Natascha Hoffner

Die Gründerin Natascha Hoffner verfügt über 18 Jahre Erfahrung in der Messebranche. Sie war bereits ab dem Jahr 2000 Teil einer Neugründung in der Messebranche mit Sitz in Mannheim und maßgeblich am Auf- und Ausbau von Messen und Kongressen im In- und Ausland beteiligt, die als Leitveranstaltungen ihrer Branche etabliert wurden. In Spitzenzeiten war sie gemeinsam mit dem damaligen Gründer für bis zu 20 Messen und Kongresse jährlich und rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Für dieses Unternehmen, welches zuletzt zur Tochtergesellschaft der Deutschen Messe AG wurde, war sie über fünf Jahre als Geschäftsführerin tätig. Im April 2015 gründete sie die messe.rocks GmbH mit Sitz im Münchner Osten.

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