Alternative für Deutschland (AfD)

Abgrenzung hat noch nie funktioniert

Berlin (ots) - Zu den jüngsten Äußerungen von Volker Kauder erklärt Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland:

Manche Politiker lernen nie. Zu ihnen gehört offensichtlich der CDU-Fraktionschef Volker Kauder. Er will künftig nicht mit AfD-Politikern in Talkshows sitzen. Statt also die demokratische Auseinandersitzung zu suchen, sollen die Alternativen totgeschwiegen werden. Und da man ja Einfluss über die Rundfunk- und Fernsehräte hat, wird man wohl auch versuchen, AfD-Politiker nicht mehr einladen zu lassen. So bleibt man ganz unter sich. Demokratie sieht zwar anders aus, aber Grundsatzreden in Feierstunden sind eben das eine, und der tägliche Machtkampf das andere. Doch Kauder wird damit ebenso wenig Erfolg haben wie CDU und SPD bei Aufkommen der Grünen Anfang der 1980er Jahre. Damals galt dieselbe Parole: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder. Gespräche wurden politisch unterbunden und Parteifreunde, die das anders sahen, ins Abseits gestellt. Herbert Gruhl lässt grüßen. Damals hatten sich viele Christdemokraten geschworen: So dumm sind wir nie wieder. Inzwischen sitzt der in der Union als rechts geltende Volker Bouffier in Hessen mit den Grünen in einer Regierung und die verfehlte Abgrenzungspolitik soll nun auf die Alternative für Deutschland angewandt werden. Doch das wird genauso wenig funktionieren wie damals. Die Menschen lassen sich nicht Parteien verbieten, die ihre Probleme aufgreifen, nur weil es den Staatsparteien nicht gefällt. Die Verkaufszahlen von Sarrazins Büchern belegen es.

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Christian Lüth
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