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Thüringische Landeszeitung: Die Gefahr bleibt - Kommentar von Matthias Benkenstein zur Anti-Terror-Razzia der deutschen Sicherheitsbehörden

Weimar (ots) - Die Sorgen von Bürgern und Sicherheitsbehörden haben sich bestätigt: Unter den mehr als eine Million Flüchtlingen, die seit vergangenem Jahr nach Deutschland gekommen sind, sind auch mutmaßliche Gewalttäter übelster Sorte. Der Hauptverdächtige, der der IS-Terrormiliz angehören soll, wurde in einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen festgenommen. Er soll im Herbst über die Balkanroute nach Deutschland gekommen und in Bayern als Flüchtling registriert worden sein.

Den Sicherheitsbehörden kann man zu ihrem Fahndungserfolg nur gratulieren. Wie sich gezeigt hat, ist der Staat doch nicht so schwach, wie bisweilen behauptet wird. Dieser Druck muss weiter aufrechterhalten werden.

Denn die Gefahr bleibt hoch. Auch wenn an den Grenzen noch mehr kontrolliert werden sollte: Die Terroristen finden ihren Weg - auch ohne Flüchtlingsrouten. Um Anschläge zu verhindern, müssen auch Konvertiten und deutsche Bürger, die aus IS-Lagern zurückkehren, im Auge behalten werden.

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