Bremer Landesbank

Jahresabschluss nach IFRS: Bremer Landesbank stärkt sich für die Zukunft

Dr. Stephan-Andreas Kaulvers (Vorsitzender des Vorstandes der Bremer Landesbank) zog eine insgesamt positive Bilanz des Jahres 2014 beim Pressegespräch zum Jahresabschluss. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/109142 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.... mehr

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Bremen (ots) - Die Bremer Landesbank hat das Jahr 2014 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen und gleichzeitig weitere wichtige Schritte unternommen auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Unter dem Strich weist das Institut einen Gewinn nach Steuern von 31 Millionen Euro nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS aus. Bei einer der wichtigsten Erfolgskennzahlen, der Cost-Income-Ratio, konnte die Bank zudem mit 36,5 Prozent das hohe Niveau des Vorjahres halten.

Die Kernkapitalquote belief sich zum Jahresende 2014 auf 8 Prozent (Vorjahr: 9,1 Prozent). Allerdings bleibt hierbei ein positiver Effekt, der aufsichtsrechtlich erst jetzt mit der Feststellung des Jahresabschlusses eintritt, unberücksichtigt: Nach HGB-Rechnungslegung zum 31.12.2014 wurden dem Kernkapital 50 Millionen Euro zugeführt. Berücksichtigt man die Rücklagendotierung und die im Jahresabschluss testierten Wertberichtigungen, hätte sich damit eine Kernkapitalquote von ebenfalls 9 Prozent nach Basel III ergeben. "Verlässlichkeit und Stabilität sind die wichtigsten Eckpfeiler der Bremer Landesbank. Wir haben in 2014 weitere wichtige Grundlagen geschaffen, um auch künftig ein starker Partner für die Region zu sein", sagt Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, Vorsitzender des Vorstands der Bremer Landesbank.

Möglich wurde das gute Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr durch eine solide Ertragslage in den Kerngeschäften. Die Bereiche Privat- und Firmenkunden sowie Erneuerbare Energien konnte die Bremer Landesbank auf hohem Niveau weiter ausbauen. So stieg der Zinsüberschuss um 7 Millionen auf rund 437 Millionen Euro. Damit liegt er über dem Wert des Vorjahres (430 Millionen Euro). "Obwohl die Zinsen auf einem historisch niedrigen Niveau liegen, ist es uns gelungen, den Zinsüberschuss zu erhöhen. Das zeigt, dass wir mit unserem kundenorientierten Geschäftsmodell richtig liegen", sagt Kaulvers. Aktuell macht das Kundenkreditgeschäft rund 70 Prozent der Bilanzsumme aus.

Neben der Stärkung des Kundengeschäfts hat die Bremer Landesbank ihre Maßnahmen zur Substanzstärkung weiter ausgebaut. "Im Interesse unserer Kunden und Eigentümer ist es unsere Pflicht, in Segmenten mit schwieriger Marktentwicklung frühzeitig Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Das haben wir auch in 2014 getan", sagt Kaulvers. Dafür wurde unter anderem die Risikovorsorge im Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 8 Millionen auf 271 Millionen Euro erhöht, insbesondere aufgrund der anhaltend schwierigen Lage auf den Schiffsmärkten. "Eine nachhaltige Erholung stellt sich in der Schifffahrt nicht wie erhofft ein, darüber kann auch der leichte Aufwärtstrend in den Charterraten nicht hinwegtäuschen", sagt Kaulvers. Um sich rechtzeitig vor den Folgen möglicher Risiken zu schützen, hat die Bremer Landesbank deshalb bei den portfoliobasierten Wertberichtigungen mit dem sogenannten Management Adjustment eine pauschale Risikovorsorge in Höhe von 40 Millionen Euro gebildet. Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt durch die Stärke im operativen Geschäft.

Trotz der umfangreichen Maßnahmen zur Stärkung der Substanz ist es der Bremer Landesbank gelungen, ihren Zinsüberschuss nach Risikovorsorge mit 166 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau (167 Millionen Euro)zu halten. Den Provisionsüberschuss konnte die Regionalbank sogar um 2 Millionen Euro auf 43 Millionen Euro steigern. Der Return on Equity nach Steuern ist aufgrund der umfangreichen Vorsorgemaßnahmen zwar von 4 auf 2,6 Prozent gesunken. Vorstandsvorsitzender Kaulvers geht aber davon aus, dass sich dieser Wert mittelfristig auf 10 bis 15 Prozent erhöht, wenn die Maßnahmen zur Substanzstärkung abgeschlossen sind.

Positiv auf das Geschäftsergebnis wirken sich die Verwaltungsaufwendungen aus. Diese konnten gegenüber 2013 um mehr als 7 Millionen Euro reduziert werden. Erreicht wurde dies in erster Linie durch niedrigere Sachkosten, unter anderem für die EDV und das Gebäudemanagement. Nicht eingespart wurde hingegen beim Personal. "Wir setzen auch in Zukunft auf das, was uns als regionale Bank auszeichnet: den engen und persönlichen Kontakt zum Kunden. Dafür brauchen wir motivierte und kompetente Mitarbeiter", sagt Kaulvers.

Insgesamt ist der Vorsitzende des Vorstands der Bremer Landesbank mit dem Geschäftsjahr zufrieden: "Wir haben es geschafft, in 2014 ein gutes Geschäftsergebnis zu erwirtschaften und gleichzeitig weitere Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. Jetzt geht es darum, diesen Weg in den kommenden Jahren weiterhin erfolgreich zu beschreiten", sagt Kaulvers. Rückenwind erhält er von den Trägern der Bank. Kaulvers: "Wir freuen uns, dass sich unsere Träger darauf verständigt haben, die Bank im Umgang mit den steigenden Eigenkapitalanforderungen zu unterstützen, indem diese ihre volle Performance zur Stärkung des Eigenkapitals einsetzen kann. Die Zahlen 2014 zeigen, dass wir mit unserer aktuellen Strategie der Substanzstärkung in die richtige Richtung gehen."

Pressekontakt:

Marco Behn
stellvertretender Pressesprecher
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