Bremer Landesbank

Grundstein für Neubau der Bremer Landesbank am Domshof gelegt

Legten den Grundstein: (v.l.) Heinrich Engelken, Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, Vorstand Bremer Landesbank, Günter Schattmaier, erster Polier des Bauunternehmers Leonhard Weiss, Bürgermeisterin Karoline Linnert, Finanzsenatorin der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Guido Brune, Vorstand Bremer Landesbank und... mehr

Bremen (ots) - Über die Feiertage und den Jahreswechsel ruhte die Baustelle, nun sind die Rohbauarbeiten für das neue Gebäude der Bremer Landesbank wieder im vollen Gange. Heute fand im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung die traditionelle Grundsteinlegung statt. Dabei waren unter anderem die Senatorin für Finanzen, Bürgermeisterin Karoline Linnert, und der Architekt Peter St. John von Caruso St. John Architects, London.

Gemeinsam mit dem Vorstand der Bremer Landesbank befüllten sie eine Metallhülse mit Geldmünzen, Tageszeitungen sowie Kopien der Baupläne. Günter Schattmaier, erster Polier des mit dem Rohbau beauftragten Bauunternehmens Leonhard Weiss, fungierte als Zeremonienmeister und verlas mit launigen Worten den Grundsteinspruch. Unter seiner Anleitung wurde die Hülse an der Innenseite der historischen Fassade eingesetzt.

Gebaut wird am Domshof sowie hinter der historischen Fassade des Stammhauses am Unser Lieben Frauen Kirchhof; dieser Gebäudeteil wurde vollständig entkernt. Die neuen Kunden- und Büroräume der Bank entstehen um einen ovalen Innenhof, der dem Gebäude Licht gibt. Die Fassade des historischen Bankgebäudes am Unser Lieben Frauen Kirchhof bleibt erhalten und wird in den Neubau integriert. Daran schließt sich am Domshof ein Baukörper mit Ziegelfassade an, der eigenständig und modern wirkt, sich gegenüber den dominanten Denkmälern Rathaus und Dom jedoch zurückhält.

"Wir bauen eine moderne Bank. Es entsteht ein Gebäude, dass den Ansprüchen einer führenden Regionalbank und den Ansprüchen unserer Kunden gerecht wird", betont Dr. Guido Brune, Vertriebsvorstand der Bremer Landesbank; er vertritt die Bank im Rahmen des Bauvorhabens. Der Neubau sei aber auch ein klares Statement für die Stadt, ihre Geschichte, die Region und die Menschen, die hier leben. Brune: "Für uns war nach reiflicher Überlegung klar, dass wir als öffentliche Bank an unseren historischen Standort im Herzen der Stadt gehören und zentral nah bei unseren Kunden bleiben wollen."

Das Bauvorhaben ist eine große Herausforderung; nicht zuletzt mit Blick auf die unmittelbare Nähe zum Weltkulturerbe mit Rathaus und Roland auf dem Marktplatz. Der großen Verantwortung gegenüber diesem städtebaulichen Rahmen wurde die Bremer Landesbank im Jahr 2011 mit einem umfassenden Architektenwettbewerb gerecht, aus dem der Siegerentwurf des Londoner Architekturbüros von Caruso St. John Architects hervorging. Peter St. John, Architekt: "Amongst all the important issues in making a new headquarters building for the Bremer Landesbank, we have spent the most effort on the facades. There is a certain rigour and reserve in their design, as you would expect of a bank, but there will also be delicacy, richness and quality in the detail. The Bremer Landesbank has very strong regional and local roots, and making a building that is specific to the character of this city is a reflection of that relationship to its community."

Bremens Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Karoline Linnert hob in ihrer Ansprache neben dem bisherigen reibungslosen Ablauf besonders die neu entstehende Sichtbeziehung vom Domshof zum Rathaus und Unserer Lieben Frauen Kirchhof hervor: "Das neue Gebäude wird das historische Umfeld bereichern und gut mit dem UNESCO Weltkulturerbe in der Nachbarschaft harmonieren." Als Bürgermeisterin verfolge sie die Baumaßnahmen für Bremen und die Bürgerinnen und Bürger mit besonderem Interesse. Als Aufsichtsratsvorsitzende habe sie aber auch ein Auge auf das Gelingen.

Guido Brune betont: "Diese Bank bauen wir, so wie man es auch sonst von uns gewohnt ist, in solider Wirtschaftlichkeit." Dabei setzt Brune auf die Expertise der BLB Immobilien GmbH. Das mit der Projektsteuerung beauftragte Tochterunternehmen der Bank hat bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass es Bauvorhaben dieser Komplexität im Rahmen der Vorgaben realisieren kann. Alle Bau- maßnahmen werden eng mit den zuständigen Behördenvertretern und dem Landesdenkmalpfleger abgestimmt.

Für die neue Bremer Landesbank werden 12.000 Kubikmeter Beton und 2.000 Tonnen Stahl verbaut sowie 450 Kilometer Kabel verlegt. Auf drei Untergeschossen, in denen es zwei Parkdecks geben wird, sowie sechs Obergeschossen entstehen 24.000 Quadratmeter Nutzfläche. Neben dem Kundenbereich werden Büroflächen für 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen; auch Einzelhandelsflächen wird es wieder in bisherigem Umfang geben. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 50 Mio. Euro.

Bis die Bremer Landesbank voraussichtlich Mitte 2016 ihren Neubau an altbekannter Stelle eröffnet, werden die Kunden im Kundenbereich in der Katharinenstraße betreut. Am Unser Lieben Frauen Kirchhof hat ein Selbstbedienungscenter eröffnet.

Weitere Informationen sowie Bild- und Filmmaterial zum Neubau der Bremer Landesbank finden Sie unter: http://www.bremerlandesbank.de

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