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25.03.2019 – 10:00

audibene GmbH

Schlecht hören ist sehr teuer
Beweis durch neue Hörstudie renommierter Forscher

Schlecht hören ist sehr teuer / Beweis durch neue Hörstudie renommierter Forscher
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Berlin (ots)

Dass Hörprobleme eines der häufigsten und am meisten verschwiegenen Volksleiden sind, erfährt jeder Hörakustiker in seiner täglichen Arbeit. So auch die Kundenberater bei audibene, dem weltweit größten Hörportal, das auf die Erstversorgung der Babyboomer mit Hörgeräten spezialisiert ist.

Die renommierten Hörexperten und Forscher Bridget Shield und Mark Atherton haben im Auftrag des NGO "hear-it" diesen Monat in Brüssel eine neue wissenschaftliche Studie vorgestellt. Hinter dem Titel "Hearing Loss - Numbers and Costs" verbergen sich alarmierende Zahlen: unversorgte Hörverluste in sämtlichen EU-Mitgliedsländern kosten jährlich insgesamt 185 Milliarden Euro. Das ist ein volkswirtschaftlicher Schaden, der 25 Milliarden Euro über dem gesamten EU-Haushalt für das Jahr 2018 liegt.

Die Metastudie geht von aktuell 34,4 Millionen Menschen in der EU aus, die einen Hörverlust von mehr als 35 dB auf dem besseren Ohr haben, davon seien 22,6 Millionen nicht versorgt. Für jeden unversorgten Schwerhörenden entsteht dabei ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 8.200 Euro pro Jahr. Die Summe setzt sich zusammen aus den Kosten einer schlechteren Lebensqualität und aus der höheren Arbeitslosenrate bei unversorgten Menschen. Allein in Deutschland werden in der Studie für unversorgte Hörverluste Kosten von jährlich 29 Milliarden Euro angesetzt.

Zusätzliche 10 Milliarden Euro Schaden entstünden durch die so entstehende niedrigere Produktivität. Damit schlügen allein in Deutschland unversorgte Hörverluste mit 39 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Das sind Kosten, die durch erfolgreiche Hörgeräteversorgung klar reduziert werden können.

Dr. Marco Vietor, Mitgründer des Babyboomer-Spezialisten audibene kann das aus den etwa drei Millionen Beratungen, die die Kundenberater von audibene bereits geleistet haben, bestätigen: "Moderne Hörgerät sind nicht teuer und viel günstiger als der volkswirtschaftliche Schaden, ausgelöst durch einen unversorgten Hörverlust. Dazu kommen weiterhin die persönlichen Einschränkungen in der Lebensqualität, die von einem erhöhten Unfallrisiko und einer Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit bis zu eingeschränkten sozialen Kontakten reichen können. Die Kosten für Hörgeräte werden in Deutschland auch von den Krankenkassen zu großen Teilen übernommen.

Wir bei audibene erleben den hohen Gewinn an Lebensfreude bei Menschen oft mit, wenn sie wieder uneingeschränkt hören können. Darum raten wir schon bei den ersten Anzeichen schlechteren Hörens unverzüglich zu einem Hörtest. Jeder dritte Mensch über 50 Jahre ist von Schwerhörigkeit betroffen."

Die Studie weist nach, dass Nutzer von Hörsystemen von deutlich besserer Lebensqualität und entspannteren familiären Beziehungen profitieren. Sie geben an, besser zu schlafen, sich generell gesünder zu fühlen und weniger erschöpft zu sein. Menschen mit einem unversorgten Hörverlust verdienten laut Studie im Job weniger Geld und die Wahrscheinlichkeit einer Arbeitslosigkeit sei doppelt so hoch wie bei Normalhörenden und Versorgten. Viele Menschen mit einem unversorgten Hörverlust gehen früher in den Ruhestand. "Das alles ist ganz natürlich, denn ein Leben mit Hörverlust ist sehr anstrengend. Der Mensch fokussiert zu viele Kräfte auf das Hören und Verstehen. Was wir bei audibene in unserer täglichen Arbeit bisher bereits feststellen konnten, liegt durch diese Studie jetzt auch wissenschaftlich fundiert vor.", konstatiert Dr. Vietor.

Über audibene:

Das internationale Akustikunternehmen audibene ist Europas größtes Beratungsportal zum Thema Schwerhörigkeit und Hörgeräte. Die Beratung und Aufklärung der Kunden erfolgt durch audibene mit einem Team von qualifizierten Hörgeräteexperten. Das Unternehmen hat sich zum Spezialisten für die Erstversorgung mit Hörgeräten bei Babyboomern entwickelt. Für die Anpassung der Geräte arbeitet das Unternehmen mit mehr als 4.000 Partnerakustikern weltweit zusammen. Der 2012 von Dr. Marco Vietor und Paul Crusius gegründete Akustiker ist mit 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 150 Millionen Euro in zehn Ländern der Erde erfolgreich. Seit Mai 2018 orchestriert das Unternehmen weltweit erstmalig den Zusammenschluss von Online- und Offline-Hörakustik unter einem Dach. Mit der Gründung des "audibene RheinCampus" in Mainz schuf sich audibene nach Berlin einen zweiten Standort in einer starken deutschen Wirtschaftsregion.

Über hear-it AISBL:

Internationale nicht kommerzielle Organisation mit der Aufgabe des Sammelns, Auswertens und Verbreitens aktueller wissenschaftlicher Informationen und relevanten Wissens zum Thema Schwerhörigkeit wie ihren menschlichen und sozioökonomischen Folgen und Behandlungsmöglichkeiten. Zu den Mitgliedern zählen der internationale Schwerhörendenbund IFHOH, der europäische Schwerhörendenbund EFHOH, der A.E.A. (Association Européenne des Audioprothésistes) sowie Unternehmen der Hörgeräte-Industrie. Generalsekretär der hear-it AISBL Kim Ruberg hat die Studie "Hearing Loss - Numbers and Costs" in Auftrag gegeben und 2019 veröffentlicht.

Über die Autoren der Studie:

Die emeritierte Professorin Bridget Shield sowie ihr Kollege Professor Mark Atherton sind beziehungsweise waren an der Brunel University in London tätig. Shield war zudem Professorin für "Acoustics" an der School of The Built Environment and Architecture at London South Bank University und ist Mitglied der British Society of Audiology sowie der Acoustical Society of America. 2006 hatte sie im Auftrag von hear-it AISBL die Studie "Evaluation of the Social Economic Costs of hearing Impairment" angefertigt und veröffentlicht.

Pressekontakt:

DWB°Kommunikation
Dagmar Winklhofer-Bülow
0173 - 2090158
dwb@dwb-kommunikation.de

Original-Content von: audibene GmbH, übermittelt durch news aktuell

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