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Weihnachtsgeschäft 2016: Rekordumsätze im E-Commerce - mobiler Handel wächst um 56 % auf fast 7 Milliarden Euro

Berlin / Amsterdam (ots) -

- Prognose für Weihnachtsumsatz 2016 des deutschen Einzelhandels  
  insgesamt: 75,6 Milliarden Euro (+2,0 Prozent) 
- Online-Einnahmen verzeichnen einen Anstieg von 13,6 Prozent - 
  Umsätze im stationären Handel gehen weiter zurück
- Das Weihnachtsgeschäft floriert auch über Landesgrenzen hinweg: 
  Deutsche Verbraucher geben 1,4 Milliarden Euro in ausländischen  
  Online-Shops aus 

Im Weihnachtsgeschäft werden die Deutschen dieses Jahr insgesamt 
erstmals mehr als 75 Milliarden Euro ausgeben (75,6 Mrd.) - 2,0 
Prozent mehr als im Vorjahr (74,1 Mrd. Euro). Der E-Commerce-Anteil -
der Teil der Einkäufe, die online über Computer und mobile Endgeräte 
getätigt werden - steigt dabei von 18,9 Prozent (2015) der 
Gesamteinnahmen auf 21,0 Prozent in diesem Jahr an. Im deutschen 
Weihnachtsgeschäft wird demnach mehr als jeder fünfte Euro online 
ausgegeben. Summiert ergibt dies Umsätze für den Online-Handel von 
rund 16 Milliarden Euro (15,9 Mrd.) - ein Anstieg von 13,6 Prozent. 
Das ergab eine internationale Untersuchung im Auftrag von RetailMeNot
(www.retailmenot.de), dem weltweit führenden Marktplatz für digitales
Sparen.

Während das Online-Geschäft somit seinen Siegeszug fortführt, gehen 
die Umsätze der Ladengeschäfte abermals zurück: Im Vergleich zum 
Vorjahr verliert der stationäre Handel 0,7 Prozent und büßt über 400 
Millionen Euro (420 Mio.) im Weihnachtsgeschäft ein. Diese 
Entwicklung wird auch international bestätigt: Im europäischen 
Durchschnitt verliert der Offline-Umsatz 1 Prozent - gut 2,62 
Milliarden Euro -, während es im Online-Bereich zu einem Anstieg von 
15,0 Prozent (+7,96 Mrd. Euro) kommt. 

Rekord im M-Commerce: Deutschland überholt erstmals UK

Der Weihnachtseinkauf über mobile Endgeräte erfreut sich weiter 
zunehmender Beliebtheit und bleibt der Motor des 
E-Commerce-Wachstums: Während 2015 mobil über 4 Milliarden Euro (4,4 
Mrd.) für die Weihnachtsgeschenke und Co. ausgegeben wurden, werden 
es in diesem Jahr fast 7 Milliarden Euro (6,9 Mrd.) sein - das 
entspricht einem deutlichen Anstieg von 56,3 Prozent. Insgesamt macht
der mobile Handel hierzulande damit bereits 43,1 Prozent aller 
Online-Umsätze zu Weihnachten aus. Deutschland schließt damit zur 
führenden M-Commerce-Nation USA auf (43,9 Prozent) - und überholt 
sogar erstmals UK (42,3 Prozent). 

Vor allem das Tablet wird in Deutschland immer häufiger für den 
Weihnachtsgeschenkekauf genutzt: Wurden 2015 über dieses Gerät 
Weihnachtskäufe in Höhe von 1,9 Milliarden Euro getätigt, werden es 
in diesem Jahr 3,1 Milliarden Euro sein - ein Anstieg um 65,4 
Prozent. Über das Smartphone werden 2016 insgesamt 3,8 Milliarden 
Euro im Weihnachtsgeschäft umgesetzt. Das bedeutet ein Wachstum von 
49,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Online-Weihnachtsgeschäft: Bestellungen im Ausland beliebt

Auch der Online-Weihnachtseinkauf über die Landesgrenze hinweg 
erfreut sich wachsender Beliebtheit: 8,6 Prozent der 
Online-Bestellungen aus Deutschland werden bei ausländischen Shops 
getätigt - die hiesigen Konsumenten geben in diesen insgesamt 1,4 
Milliarden Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen 
Anstieg um 24,1 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland 
bei den Gesamtausgaben deutlich vorn - in keinem anderen Land in 
Europa wird an Weihnachten so viel Geld in ausländischen Online-Shops
ausgegeben. 

"Der E-Commerce macht mehr als ein Fünftel des gesamten deutschen 
Weihnachtsgeschäfts aus - und erlangt dadurch einen immer höheren 
wirtschaftlichen Stellenwert", sagt Raúl Peña, Leiter Partner 
Management Deutschland bei RetailMeNot. "Diese Entwicklung überrascht
nicht: Um zur Weihnachtszeit dem Einkaufsstress in den Läden zu 
entgehen, nutzen immer mehr Verbraucher die Vorteile, die ihnen das 
Online- und Mobile-Shopping bietet, wie das bequeme Bestellen von 
unterwegs oder zu Hause, der schnelle Preisvergleich und 
Last-minute-Bestellungen bis kurz vor Heiligabend. Die verschiedenen 
Sparmöglichkeiten des E-Commerce locken zusätzlich an und ermöglichen
sogar noch die Erfüllung des einen oder anderen 
Extra-Weihnachtswunsches. Wichtig ist nun, dass vor allem 
Multikanal-Unternehmen sich nicht auf dem E-Commerce-Erfolg ausruhen.
Stattdessen sollten sie anfangen, das Potenzial, das die 
Online-Vernetzung und mobile Technologie auch für den stationären 
Handel bietet, besser auszuschöpfen."

Über die Studie

Die internationale Studie wurde von RetailMeNot in Zusammenarbeit mit
dem Centre for Retail Research in zehn Ländern (Deutschland, 
Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Schweden, 
Spanien und den USA) im September 2016 durchgeführt. Diese beinhaltet
umfangreiche statistische Analysen, Auswertungen von 
Handelsstatistiken und -prognosen, Telefoninterviews mit führenden 
Händlern sowie repräsentative Bevölkerungsbefragungen, darunter 1.000
deutsche Verbraucher. Gemäß OEZD-Methodologie umfasst "Einzelhandel" 
im Rahmen dieses Reports den Verkauf von Handelsgütern an 
Endverbraucher über Ladengeschäfte und das Internet unter Ausnahme 
von Gastronomie, Kraftfahrzeugen, Benzin und Treibstoffen, 
Eintrittskarten, Reisen, Versicherungen sowie Bank- und 
Kreditprodukten. "Weihnachtsumsätze" bezieht sich im Rahmen dieser 
Studie auf die gesamten Einzelhandelsumsätze der letzten 6 Wochen des
Jahres.

Die erwähnten Studienergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen:
www.retailmenot.de/studien/internationale-weihnachtsstudie-2016 


Über RetailMeNot

RetailMeNot.de ist ein digitaler Marktplatz, der seinen Nutzern 
kostenlos und tagesaktuell die besten Rabatte und Gutscheine für die 
beliebtesten Online-Händler, Marken, Marktplätze und Restaurants 
zusammenstellt. Die Plattform hilft Online-Shoppern mit tausenden von
aktuellen Angeboten und Aktionen, bei ihren Lieblingsmarken und 
-shops unmittelbar günstiger einzukaufen. Dabei arbeitet RetailMeNot 
mit Partnern aus verschiedenen Kategorien wie Mode, Beauty, Sport, 
Elektronik und Reise zusammen und bietet seinen Besuchern, auch durch
die Unterstützung seiner aktiven Community preisbewusster Shopper, so
geprüfte exklusive Gutscheincodes und andere Sparmöglichkeiten für 
ihre Einkäufe.
 
RetailMeNot ist seit Mai 2012 auf dem deutschen Markt aktiv. 
RetailMeNot.de ist Teil von RetailMeNot, Inc., dem weltweit führenden
Marktplatz für digitale Angebote. RetailMeNot, Inc. wurde 2009 in 
Austin, Texas (USA), gegründet und betreibt neben RetailMeNot.de 
führende Gutscheinportale in den USA (RetailMeNot.com) und Kanada 
(RetailMeNot.ca), UK (VoucherCodes.co.uk), Frankreich (Ma Reduc und 
Poulpeo), den Niederlanden (ActiePagina.nl), Deutschland 
(RetailMeNot.de), Spanien (RetailMeNot.es), Italien (RetailMeNot.it) 
und Polen (RetailMeNot.pl). 2015 zählte RetailMeNot 718 Millionen 
Besucher auf seinen Plattformen und konnte seinen Partnern 4,8 
Milliarden US-Dollar in Einzelhandelsumsätzen ermöglichen. 
RetailMeNot, Inc. ist ein börsennotiertes Unternehmen, das an der 
NASDAQ unter dem Kürzel "SALE" geführt wird. 

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