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Immer mehr traumatisierte Kinder im Irak benötigen dringend Hilfe

Berlin (ots) - Mehr als 1,2 Millionen Menschen sind vor der Gewalt im Nordirak geflohen, darunter viele Kinder. Viele der Mädchen und Jungen zeigen alarmierende Zeichen von großer Verzweiflung und Traumatisierung, wie nächtliche Alpträume und Bettnässen. Sie kommen oft zu Fuß in Städten wie Erbil an und werden dort von Mitarbeitern von Save the Children versorgt.

"Die Kinder sind nicht nur extremem Stress ausgesetzt, nachdem sie aus ihren Häusern flüchten mussten und Zeuge schrecklicher Gewalttaten wurden, sondern wurden komplett aus ihrem Alltag herausgerissen. Diese Mädchen und Jungen wünschen sich oft, sofort wieder zur Schule gehen können", sagt Tina Yu, die Irak-Länderdirektorin von Save the Children. "Bildung bietet Kindern, die alles verloren haben, eine wichtige Routine. Schule ist ein Weg zur Normalität und je früher die Kinder wieder am Unterricht teilnehmen können, desto schneller erholen sie sich von den schrecklichen Erlebnissen."

Save the Children hat bereits Zentren für Mädchen und Jungen in Dohuk, Erbil und Sulaymaniyah eingerichtet. Dort sollen die Kinder das Erlebte verarbeiten und Bildungsmöglichkeiten erhalten. Außerdem werden mobile Lernräume für Schüler aufgebaut, deren Schulen als Notunterkünfte dienen - mehr als 100.000 Kinder sollen damit erreicht werden. Über 1000 Schulen in der Region wurden inzwischen zu Notunterkünften für die Binnenvertriebenen.

"Das Ende dieses Konflikts ist nicht abzusehen, deswegen müssen wir dafür sorgen, dass die junge Generation die Möglichkeit hat, zur Schule zu gehen. Das ist entscheidend, denn die Kinder von heute sind die Zukunft des Iraks", sagt Tina Yu.

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