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Hallenser Schutzhaus für Kinder wird im Ersten präsentiert

Hallenser Schutzhaus für Kinder wird im Ersten präsentiert
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Hallenser Schutzhaus für Kinder wird im Ersten präsentiert

Die Deutsche Fernsehlotterie fördert die „Mattisburg - Ein Platz für Kinder“ in Halle mit 58.000 Euro / Am Sonntag stellt sich das Projekt in der Gewinnzahlenbekanntgabe im Ersten vor

"Den Kindern wird so eine Chance für das Leben gegeben“, so beschreibt Initiatorin Johanna Ruoff die Bedeutung der Schutzhäuser "Mattisburgen" für schwerst traumatisierte Kinder. Die neue Hallenser "Mattisburg" stellt ihre Arbeit am Sonntag im Ersten in der Gewinnzahlenbekanntgabe der Deutschen Fernsehlotterie vor.

Eine ausführliche Pressemitteilung und Fotos, die Sie im Rahmen der Berichterstattung zur Förderung und Ausstrahlung veröffentlichen können, finden Sie unten stehend. Über eine Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

Herzlichen Dank und herzliche Grüße

Daniel Kroll

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Pressemeldung

Hallenser Schutzhaus für Kinder wird im Ersten präsentiert

Die Deutsche Fernsehlotterie fördert die „Mattisburg - Ein Platz für Kinder“ in Halle mit 58.000 Euro / Am Sonntag stellt sich das Projekt in der Gewinnzahlenbekanntgabe im Ersten vor

Hamburg, 12.08.2021. Die Deutsche Fernsehlotterie macht am kommenden Sonntag, den 15. August, um 17:59 Uhr und 19:59 Uhr in ihrer Gewinnzahlenbekanntgabe in der ARD auf die Schutzhäuser der Stiftung „Ein Platz für Kinder“ aufmerksam. Durch den Losverkauf der Soziallotterie konnten die Schutzhäuser mit insgesamt 58.000 Euro gefördert werden. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Fernsehlotterie allein in Sachsen-Anhalt rund 575.000 Euro für 6 soziale Projekte gemeinnütziger Organisationen bereitgestellt.

Die Stiftung „Ein Platz für Kinder“ baut gemeinsam mit der D. und H. Urban-Stiftung in Deutschland Kinderschutzhäuser, genannt „Mattisburg“ für missbrauchte und schwerst traumatisierte Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren. Am 24. Januar 2020 wurde in Halle an der Saale, nach Hamburg, die zweite „Mattisburg“ eröffnet, die von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Mattisburg“ sind spezialisiert auf schwerst traumatisierte Kinder und ihre durch die Traumata bedingten Verhaltensweisen. „Die Kinder kommen mit ganz verschiedenen Störungsbildern zu uns kommen. Manche Kinder wurden körperlich misshandelt, manche wurden geschlagen, eingesperrt, manche wurden sexuell missbraucht. Wir haben Kinder, die viele Wutausbrüche haben, die Selbstmordandrohungen haben, die sich und andere Kinder oder andere Erwachsene verletzen“, so Psychologe Christoph Schmidt, der im Hallenser Schutzhaus arbeitet. Die Kinder verbringen meist sechs bis 24 Monate in der „Mattisburg“. Ziel der "Mattisburgen" ist eine Stabilisierung des Kindes zu erreichen und herauszufinden, was die Traumatisierungen verursachte.

„Die Kinder sind angepasst an ein sehr extremes Leben, sie erwarten von Erwachsenen nicht, dass sie sich gut um sie kümmern. Das müssen sie bei uns neu lernen, dass man mit Erwachsenen Kind sein darf und ihnen vertrauen kann“, ergänzt Schmidt. „Das Team ist so spezialisiert auf solche Kinder, dass es in Deutschland keine vergleichbare Einrichtung gibt, die sich traut an diese Kinder heranzutreten. Das macht die 'Mattisburgen' aus. Den Kindern wird so eine Chance für das Leben gegeben“, fasst Initiatorin Johanna Ruoff die Bedeutung der Schutzhäuser zusammen. „Es ist für mich berührend, wenn man sieht, was die Arbeit für Früchte trägt, dass man sieht, dass die Kinder deutlich fröhlicher sind, wenn sie bei uns sind, dass sie spielen, wie Kinder und dass man mit ihnen lachen kann“, berichtet Schmidt.

Am Sonntag präsentieren Christoph Schmidt und Johanna Ruoff die Gewinnzahlen der Deutschen Fernsehlotterie in der ARD. „Indem wir unsere Gewinnzahlen von Menschen aus den von uns geförderten Einrichtungen präsentieren lassen, rücken wir diejenigen in den Vordergrund, die sich für andere engagieren, und auch diejenigen, denen dadurch geholfen wird. Darüber hinaus zeigen wir, was unsere Mitspielerinnen und Mitspieler durch ihren Einsatz bewirken. Jeder, der sich für ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft stark macht, ist ein Gewinn“, betont Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie.

Dank ihrer Mitspielerinnen und Mitspieler erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro. Damit konnte die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands über ihre zugehörige Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 9.600 Projekte fördern. Im Jahr 2020 wurden insgesamt rund 42,4 Millionen Euro an 315 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

Pressekontakt 
Deutsche Fernsehlotterie 
Daniel Kroll 
Tel.: 040/414104-38  d.kroll@fernsehlotterie.de