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13.05.2020 – 11:24

Deutsche Fernsehlotterie

Die Psychologische Beratungsstelle des Diakonieverbands Ulm
Alb-Donau präsentiert ihre Hilfe in Corona-Zeiten in der ARD

Die Psychologische Beratungsstelle des Diakonieverbands Ulm / Alb-Donau präsentiert ihre Hilfe in Corona-Zeiten in der ARD
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Die Psychologische Beratungsstelle des Diakonieverbands Ulm / Alb-Donau präsentiert ihre Hilfe in Corona-Zeiten in der ARD

Vorstellung im Rahmen der Gewinnzahlenpräsentation der Deutschen Fernsehlotterie im Ersten / Das Projekt „Opferschutz bei häuslicher Gewalt durch Täterarbeit“ wurde durch den Losverkauf der Soziallotterie mit 90.000 Euro gefördert

Wie arbeiten soziale Projekte in Zeiten von Social Distancing? Gerade das Thema häusliche Gewalt hat durch Corona medial eine größere Aufmerksamkeit bekommen und wird vielschichtig diskutiert. In Ulm arbeitet das Projekt „Opferschutz bei häuslicher Gewalt durch Täterarbeit“ unter den neuen Bedingungen weiter daran, ausgeübte Gewalt in laufenden Beziehungen zu beenden und erneute Gewaltausübungen auch in Zukunft zu verhindern.

Die Deutsche Fernsehlotterie präsentiert in ihrer Gewinnzahlenbekanntgabe im Ersten jede Woche die Herausforderungen und Lösungen ihrer sozialen Förderprojekte in der Krise. Diesen Sonntag um 17:59 Uhr und 19:59 Uhr wird das Projekt der psychologischen Beratungsstelle des Diakonieverbandes Ulm vorgestellt.

Eine Pressemitteilung finden Sie unten stehend.

Herzliche Grüße

Daniel Kroll

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Pressemeldung

Die Psychologische Beratungsstelle des Diakonieverbands Ulm / Alb-Donau präsentiert ihre Hilfe in Corona-Zeiten in der ARD

Vorstellung im Rahmen der Gewinnzahlenpräsentation der Deutschen Fernsehlotterie im Ersten / Das Projekt „Opferschutz bei häuslicher Gewalt durch Täterarbeit“ wurde durch den Losverkauf der Soziallotterie mit 90.000 Euro gefördert

Hamburg, 13.05.2020. Die Deutsche Fernsehlotterie macht am kommenden Sonntag, den 17. Mai, um 17:59 Uhr und 19:59 Uhr in ihrer Gewinnzahlenbekanntgabe in der ARD auf die Arbeit der Psychologischen Beratungsstelle in Ulm in der jetzigen Corona-Zeit aufmerksam. Das Projekt „Opferschutz bei häuslicher Gewalt durch Täterarbeit“ wurde durch den Losverkauf der Soziallotterie mit 90.000 Euro gefördert. Allein im vergangenen Jahr unterstützte die Fernsehlotterie in Baden-Württemberg 77 soziale Projekte gemeinnütziger Organisationen mit über 9 Millionen Euro.

Laut Medienberichten gibt es viele Hinweise für einen Anstieg häuslicher Gewalt während der Corona-Krise. Angst, Isolation und finanzielle Engpässe können das Gewaltpotential erhöhen. In der psychologischen Beratungsstelle des Diakonieverbands Ulm / Alb-Donau werden Einzelpersonen und Paare beraten und ein Sozialer Trainingskurs für Männer angeboten, die in ihrer Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausüben oder ausgeübt haben. Ziel der Beratung und der sozialen Trainingskurse ist, die ausgeübte Gewalt in laufenden Beziehungen zu beenden und erneute Gewaltausübungen auch in Zukunft zu verhindern. „Zu uns kommen Menschen, die in ihrer Beziehung gegenüber der Partnerin, dem Partner oder den Kindern gewalttätig werden. Jetzt in Zeiten von Corona hat sich sehr viel verändert. Das Wichtigste ist, dass wir den Kontakt zu den Männern halten, die bereits bei uns waren“, so Projektleiter Mario Stahr. Eine lange Zeit gemeinsam auf engem Raum sowie Angst und wirtschaftlicher Druck durch Verdienstausfälle erhöhen das Risiko für Konflikte und Gewalt. „Gerade jetzt in Corona-Zeiten ist es sehr wichtig, dass wir da sind und wie ein Ventil wirken, wenn der Druck immer stärker wird und die Menschen selbst die Konflikte nicht mehr lösen können“, ergänzt die psychologische Beraterin Ulrike Domay-Weil. Das Angebot der Beratungsstelle steht freiwillig Teilnehmenden sowie Menschen mit Auflagen z.B. durch das Jugendamt, Gericht oder Bewährungshilfe offen.

Am Wochenende präsentieren Ulrike Domay-Weil und Mario Stahr die Gewinnzahlen der Deutschen Fernsehlotterie in der ARD. „Die von uns geförderten Projekte versuchen sich soweit wie möglich an die aktuelle Situation anzupassen und setzen nun verstärkt auf digitale Wege oder andere Vernetzung im Sozialraum. Diese Ideen und Lösungsansätze wollen wir zeigen. Indem wir unsere Gewinnzahlen von Menschen aus den von uns geförderten Einrichtungen präsentieren lassen, rücken wir diejenigen in den Vordergrund, die sich für andere engagieren. Darüber hinaus zeigen wir, was unsere Mitspielerinnen und Mitspieler durch ihren Einsatz bewirken. Jeder, der sich für ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft stark macht, ist ein Gewinn, gerade in diesen Zeiten“, betont Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie.

Dank ihrer Mitspielerinnen und Mitspieler erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro. Damit konnte die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands über ihre zugehörige Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 9.300 Projekte fördern. Im Jahr 2019 wurden insgesamt rund 47,5 Millionen Euro an 368 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

Pressekontakt:
 Daniel Kroll
 Pressesprecher
 Deutsche Fernsehlotterie gGmbH / Deutsches Hilfswerk SdbR
 Telefon: 040 / 414 104 38
 E-Mail: d.kroll@fernsehlotterie.de