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13.06.2019 – 08:40

Deutsche Fernsehlotterie

70 Jahre Luftbrücke Berlin in Faßberg: Die Geburtsstunde der Deutschen Fernsehlotterie

70 Jahre Luftbrücke Berlin in Faßberg: Die Geburtsstunde der Deutschen Fernsehlotterie
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70 Jahre Luftbrücke Berlin in Faßberg: Die Geburtsstunde der Deutschen Fernsehlotterie Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie entstand durch eine Hilfsaktion der Luftbrücke

Am kommenden Wochenende wird in Faßberg das Jubiläum zum Ende der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren gefeiert. Faßberg war einer der wichtigsten Stützpunkte bei der Luftbrücke. Für die Deutsche Fernsehlotterie sind die Feierlichkeiten eine Reise in die Ursprünge von Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie. Sie entstand aus einer Hilfsaktion - den Kinderreisen - im Rahmen der Berliner Luftrbücke. Die Deutsche Fernsehlotterie ist bei den Feierlichkeiten mit einem eigenen Stand vor Ort und präsentiert die Kinderreisen von damals und heute.

Eine ausführliche Pressemitteilung finden Sie unten stehend. Gerne können Sie das Bild unter Angabe der Quelle "Deutsche Fernsehlotterie" zur Berichterstattung über das Luftbrückenjubiläum und die Deutsche Fernsehlotterie verwenden.

Mit herzlichen Grüßen

Daniel Kroll

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70 Jahre Luftbrücke Berlin in Faßberg: Die Geburtsstunde der Deutschen Fernsehlotterie

Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie entstand durch eine Hilfsaktion der Luftbrücke

Wenn am Wochenende in Faßberg (Landkreis Celle) gut 20 sogenannte Rosinenbomber landen, ist dies für die Deutsche Fernsehlotterie ein besonderer Moment. Die Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums zum Ende der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren erinnern an das geschichtliche Ereignis, aus dem die Deutsche Fernsehlotterie hervorgegangen ist. Das Hilfswerk Berlin hat 1948 während der Blockade der Berliner West-Sektoren durch die Rote Armee mit der Hilfsaktion "Ein Platz an der Sonne" die "Rosinenbomber" dafür genutzt, um Berliner Kindern Ferien im Westen zu ermöglichen. Im Jahr 1956 wurde die Hilfsaktion vom Ersten Deutschen Fernsehen unter dem Motto "Ferienplätze für Berliner Kinder" unterstützt - die Gründung der Deutschen Fernsehlotterie. Die Deutsche Fernsehlotterie präsentiert die Historie der Kinderreisen von damals bis heute auf dem Luftbrückenjubiläum in Faßberg am 14. und 15. Juni. Gewinner der Deutschen Fernsehlotterie kommen zudem in den Genuss eines Rundflugs mit den historischen Flugzeugen.

Hamburg, 13. Juni 2019. Als am 20. September 1948 Berliner Kinder einen britischen Rosinenbomber Richtung Westdeutschand bestiegen, war dies nicht nur der Start einer einzigartigen Hilfsaktion, sondern gleichzeitig der Anfang der Entstehungsgeschichte der Deutschen Fernsehlotterie. Die Hilfsaktion wurde durch den Deutschen Städtetag initiiert, der zur Hilfe der eingeschlossenen Menschen am 17. Juli 1948 das Hilfswerk Berlin gründete. Bereits in diesem Jahr wurden rund 1.600 unterernährte Kinder aus den Berliner West-Sektoren nach Westdeutschland geschickt, um ihnen erholsame Ferienwochen auf dem Land zu ermöglichen. Der Fliegerhorst Faßberg war damals einer der wichtigsten Stützpunkte bei der Luftbrücke nach Berlin. Insgesamt wurden während der Blockade Berlins 14.496 Kinder und Jugendliche sowie 1.044 Mütter und Betreuer in den Westen geschickt. Vom 17. August 1953 bis 15. August 1957 wurde zudem, von Tempelhof aus, vom Nordwestdeutschen Rundfunk, dem Deutschen Roten Kreuz und der US Air Force die Kinderluftbrücke als Hilfsaktion für Kinder in Not durchgeführt, mit der insgesamt weitere 10.000 notleidende Kinder aus Westberlin in den Westen fliegen konnten, wo sie für sechs Wochen von Gastfamilien aufgenommen wurden. Mit der Kinderluftbrücke wurde eindrucksvoll auf die Not der Flüchtlinge in Berlin aufmerksam gemacht. Die Kinderluftbrücke gilt heutzutage als herausragendes Beispiel für die internationale Hilfe, die Berliner Kinder in der Nachkriegszeit erhalten haben.

1956: Start der Deutschen Fernsehlotterie

Um die Hilfsaktion zu unterstützen, strahlte das Erste Deutsche Fernsehen, initiiert von Jochen Richert, Pressereferent beim Hilfswerk Berlin, am 28. April 1956 die erste Ziehungssendung "Ferienplätze für Berliner Kinder" aus: Der Anfang der ältesten und traditionsreichsten Fernsehlotterie der Welt. Bei ca. 400.000 Fernsehzuschauern spielte die erste Sendung umgerechnet 820.000 Euro ein. Ab sofort konnten alle Deutschen hilfsbedürftige Kinder mit dem Kauf eines Loses unterstützen. Als Gewinn winkten beispielsweise ein Maßanzug, 100 Pfund Bohnenkaffe oder 150 Zentner Ruhrkohle. Der Erlös aus dem Losverkauf wurde anfangs dafür eingesetzt, vor allem armen Kindern Ferien zu ermöglichen. Ab 1959 wurde die Empfängergruppe auf kranke und ältere Menschen ausgeweitet. Heutzutage fördert die Deutsche Fernsehlotterie mit der Stiftung Deutsches Hilfswerk Projekte für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung. Insgesamt wurden seit 1956 über 1,95 Milliarden Euro an mehr als 9.000 Projekte gegeben.

Kinderreisen heute: Kostenlose Ferien für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheiten oder sozialer Herkunft sind auch heutzutage in Deutschland für ca. drei Millionen Kinder Ferien nicht möglich. "Die Geschichte der Deutschen Fernsehlotterie ist ein Stück deutsche Zeitgeschichte. Für uns sind die Kinderreisen, die aus der Berliner Luftbrücke entstanden sind, eine Herzensangelegenheit und fester Bestandteil unserer Arbeit. War es im Jahr 1948 eine Auszeit aus dem kriegszerstörten Berlin, die den Kindern gegeben wurde, können heute Kinder aus finanziell und sozial benachteiligten Familien ein paar unbeschwerte Tage in den Sommerferien genießen, die oftmals ihr einziger Urlaub sind", so Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Soziallotterie ermöglicht jedes Jahr rund 1.000 Kindern und Jugendlichen kostenlose Ferien und will so ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Armut setzen. Die Kinderreisen der Deutschen Fernsehlotterie haben dabei immer einen pädagogischen Mehrwert und zeigen eine alternative Freizeitgestaltung auf - von Fußball-, Tanz- oder Zirkus-Training bis zur Tierpflege auf dem Bauernhof. So entsteht ein Mehrwert über die Ferien hinaus, die Kinder machen wichtige Erfahrungen und entwickeln sich persönlich weiter. In Faßberg werden an diesem Wochenende die historischen und die aktuellen Kinderreisen präsentiert und so ein Zeichen gesetzt, was aus Hilfe entstehen kann.

Die Kinderreisen der Deutschen Fernsehlotterie: https://www.fernsehlotterie.de/magazin/kinderreisen

Die Historie der Deutschen Fernsehlotterie:https://www.fernsehlotterie.de/mitspielen-helfen/historie

Über die Deutsche Fernsehlotterie

Die Deutsche Fernsehlotterie ist die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands. Zusammen mit ihren Mitspielern unterstützt sie das Gemeinwesen im Land. Von 1956 bis heute erzielte sie einen karitativen Zweckertrag von über 1,95 Milliarden Euro und konnte damit durch ihre zugehörige Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 9.000 Projekte fördern. Kindern, Jugendlichen, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Mindestens 30 Prozent der Einnahmen aus dem Losverkauf der Fernsehlotterie fließen über die Stiftung Deutsches Hilfswerk direkt in soziale Projekte und Einrichtungen in ganz Deutschland. Im Jahr 2018 gingen so rund 51,5 Millionen Euro Fördergelder in 366 soziale Projekte und Einrichtungen. Gleichzeitig bietet die Fernsehlotterie ihren Mitspielern die Chance auf Millionengewinne, Sofortrenten und attraktive Sachgewinne.

Pressekontakt:
Daniel Kroll
Pressesprecher
Deutsche Fernsehlotterie gGmbH / Deutsches Hilfswerk SdbR
Telefon: 040 / 414 104 38
E-Mail: d.kroll@fernsehlotterie.de