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Geldwäsche-Ermittlung gegen SIGNA eingestellt

Wien, Österreich (ots/PRNewswire) - Die Wiener Staatsanwaltschaft bestätigte die Einstellung der Ermittlungen Österreichs aufgrund des Verdachts auf Geldwäsche gegen die von Immobilieninvestor Rene Benko geleitete SIGNA Group. "Die Anschuldigungen konnten nicht nachgewiesen werden", so ein Sprecher.

Die Untersuchung folgte einer Routinekontrolle, die nach Übermittlungen von Geldern von einem privaten Treuhandkonto Rene Benkos an eine Bank in Luxemburg durchgeführt wurde. Der Transaktion konnte jedoch keine Unrechtmässigkeit nachgewiesen werden. Die Einstellung der Ermittlungen sollten nun eine Übernahme der deutschen Kaufhauskette Kaufhof durch Benko begünstigen.

Anfang November 2011 unterbreitete Benko ein Kaufangebot in Höhe von geschätzten 2,4 Milliarden Euro für die Kaufhof-Kette, die Teil des deutschen Einzel- und Grosshandelsriesen Metro Group ist und 20.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Dies löste eine Übernahmeschlacht mit dem deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen aus, der starkes Interesse an einem Zusammenschluss von Kaufhof mit seiner Kaufhauskette Karstadt hat.

Als die Neuigkeiten über die Geldwäsche-Ermittlung gegen Benko im November Schlagzeilen machten, erregte diese aufgrund der laufenden Verhandlungen mit Kaufhof Misstrauen.

Benko stritt jedes Fehlverhalten ab und wies die Vorwürfe als Verleumdungskampagne zurück. Nichtsdestotrotz herrscht weitgehendes Einvernehmen darüber, dass diese Anschuldigungen zu einer Verzögerung der Veräusserung der Kaufhof-Kette führten.

Es wird erwartet, dass Benkos Entlastung ihm nun zu einem Sieg im Kampf um die Akquisition von Kaufhof verhilft.

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