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Medikamenten-Tests an Krebspatienten, damit Spekulanten profitieren

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Die börsennotierte Berliner Krebsforschungsfirma Mologen AG testet in über 100 europäischen Krankenhäusern den Wirkstoff Lefitolimod, obwohl seit vielen Jahren kein Fortschritt erzielt wird. Den Patienten bringt es wenig, aber dubiose Börsenspekulanten freuen sich.

An der IMPALA-Studie der Mologen AG nehmen renommierte Krankenhäuser in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern teil. Dabei wird die Wirkung des Immuntherapeutikums Lefitolimod (MGN1703) an Darmkrebspatienten getestet.

Ob das Mittel jemals heilt, ist fraglich. Doch darum geht es den Verantwortlichen möglicherweise gar nicht. Denn die Studie ist jetzt schon ein lukratives Geschäft für Krankenhäuser und Börsenspekulanten, die von den Kursbewegungen der Mologen-Aktie profitieren.

Hier ist die Liste der Krankenhäuser, die offiziell an der IMPALA-Studie von Mologen -> teilnehmen und von den Gebühren profitieren, die Mologen für die Bereitstellung krebskranker Probanden bezahlt.

Auf der Liste befinden sich renommierte Häuser wie Universitätsklinik Wien, Charité Berlin und Thoraxklinik Heidelberg (Prüfzentrum).

Seit 20 Jahren narrt die Mologen AG den Kapitalmarkt mit irreführenden Erfolgsmeldungen zu ihrer Krebsforschung und manipuliert nachweislich die Ergebnisse ihrer Medikamenten-Studien für die Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations.

Das Muster ist immer dasselbe:

1. Eine völlig übertriebene Unternehmensmitteilung über Forschungsfortschritte 
   und einen angeblichen Studien-Erfolg geht über den Börsenticker.
2. Kurz danach schnellt der Aktienkurs nach oben.
3. Wenig später kehrt der Kurs auf den alten Stand zurück oder liegt sogar 
   darunter. 

Profi-Händler an der Börse wissen, wie man mit solchen Situationen umzugehen hat und erzielen mit den Kursschwankungen Spekulationsgewinne.

Das macht Mologen für gewisse Player des Kapitalmarkts interessant. Derzeit dominieren das Unternehmen die bekannte Beteiligungsfirma Balaton AG und die Global Derivative Trading GmbH des Internet-Erotik-Gründers und Börsenspekulanten Thorsten Wagner in Lehrte/ Hannover.

In seinem Blog Aktienversenker.de beschreibt der Journalist und Kommunikationsberater Marcus Johst die Zustände bei Mologen und anderen Firmen, die bei der Berichterstattung von den etablierten Medien ausgeklammert werden.

Lesen Sie in seinem neuesten Artikel, wie Mologen die Ergebnisse von Studienflops in Erfolgsmeldungen für den Aktienmarkt verwandelt und welche Krankenhäuser sich an der Medikamentenstudie IMPALA beteiligen...

Aktienversenker.de ist ein Angebot des Aktienbloggers Marcus Johst. Kontakt:
Haus der Bundespressekonferenz, Büro 2408, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin;
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