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Timesharing - ein nachhaltiges Tourismuskonzept (BILD)

Steigender Wohlstand und der zunehmende Bedarf an sicheren Anlagemöglichkeiten wie etwa in Form von Immobilien konfrontieren seit mehreren Jahren viele Gemeinden in beliebten Feriendestinationen mit einem Boom an privaten Zweitwohnungen und einer damit einhergehenden Vielzahl nahezu unlösbarer Probleme, wie die Auflösung von gewachsenen Siedlungsstrukturen, überproportional hohen Infrastrukturaufwendungen, Landschaftszerstörung, Verschwendung von Boden, kaum noch bezahlbaren Mieten, der Abwanderung der einheimischen Bevölkerung u.a.m. Zur freien Verwendung im Textkontext . Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Hapimag"
Steigender Wohlstand und der zunehmende Bedarf an sicheren Anlagemöglichkeiten wie etwa in Form von Immobilien konfrontieren seit mehreren Jahren viele Gemeinden in beliebten Feriendestinationen mit einem Boom an privaten Zweitwohnungen und einer damit einhergehenden Vielzahl nahezu unlösbarer Probleme, wie... mehr

Berlin (ots) - Steigender Wohlstand und der zunehmende Bedarf an sicheren Anlagemöglichkeiten wie etwa in Form von Immobilien konfrontieren seit mehreren Jahren viele Gemeinden in beliebten Feriendestinationen mit einem Boom an privaten Zweitwohnungen und einer damit einhergehenden Vielzahl nahezu unlösbarer Probleme, wie die Auflösung von gewachsenen Siedlungsstrukturen, überproportional hohen Infrastrukturaufwendungen, Landschaftszerstörung, Verschwendung von Boden, kaum noch bezahlbaren Mieten, der Abwanderung der einheimischen Bevölkerung u.a.m.

In der öffentlichen Wahrnehmung scheint dies zunächst vor allem ein Problem der Schweizer Tourismuswirtschaft zu sein. Dort wurde bereits vor Jahren der dafür stehende Begriff "Kalte Betten" geprägt. In Deutschland glaubt man, die Thematik der Zweitwohnungen im Rahmen der Diskussion um die Regionalen Entwicklungsberichte Mitte der 1970er Jahre unter Kontrolle gebracht zu haben. Sieht man sich aber etwas genauer um, findet man auch hierzulande auf Sylt, in Binz und anderenorts bereits ein Übermaß an geschlossenen Fensterrollos. Teilweise dramatische Ausmaße nimmt die Zweckentfremdung von Wohnraum durch Zweitwohnsitze und Ferienwohnungen in den Städten an.

Am 11. März 2012 hat die Mehrheit der Schweizer und Schweizerinnen die Volksinitiative "Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen" von Umweltschützer Franz Weber angenommen. Sie sieht ein Baustopp für Gemeinden mit mehr als 20 Prozent an Zweitwohnungen vor. Das betrifft vor allem die Tourismusregionen, wie z.B. den Kanton Graubünden, in dem es mit 37 Prozent an Zweitwohnungen anteilmäßig die meisten "Kalten Betten" gibt. Dort sind 135 von 176 Gemeinden vom Baustopp betroffen. Die Befürworter der Schweizer Initiative sehen in dem Baustopp aber keineswegs einen Stillstand für die Entwicklung des Tourismus in den betroffenen Gemeinden. Im Gegenteil, für sie eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Umsetzung einer zeitgemäßen und umweltnahen Beherbergungspolitik, die mit den vorhandenen Ressourcen sorgsam umgeht und die alten Kulturlandschaften nicht zerstört.

Die mit dem unkontrollierten Bau von Zweitwohnungen verbundenen Gefahren werden auch in Deutschland immer mehr Gegenstand der öffentlichen Diskussion, so etwa in Berlin, wo Zahl der als Zweitwohnung genutzten Immobilien in den letzten Jahren stetig gewachsen ist.

"Collaborative Consumption" heisst die gegenläufige Bewegung, welche sich unter der neuen digital geprägten Generation in immer mehr Lebensbereichen durchsetzt. Die damit umschriebene aber keinesfalls neue Idee des gemeinsamen Nutzens vorhandener Ressourcen, die vor knapp 50 Jahren bereits zur Gründung des Schweizer Timeshare Anbieters Hapimag geführt hatte, gilt auch für Wohnungen. Eine zeitgemäße Beherbergungs- und Tourismuspolitik wird also die neuen Trends im Konsumverhalten der jüngeren Generationen aufgreifen und als ökonomisch und ökologisch sinnvollen Alternativen miteinbeziehen müssen.

Nutzung, der Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Bereits die Kernidee des im europäischen Markt für Teilzeitwohnrechte führenden Schweizer Unternehmens Hapimag ist nachhaltig: Gemeinsam investieren, gemeinsam nutzen. Dieser genossenschaftlich geprägte Ansatz des Unternehmenskonzepts stellt längerfristiges, nachhaltiges Denken vor kurzfristigen Erfolg oder Profit. Er beginnt bei den Investitionen an den Standorten, bei denen ökologische Argumente eine wichtige Rolle spielen. Er wird mit der ökologisch und ökonomisch sinnvollen gemeinschaftlichen Nutzung ohne "Kalte Betten" und unnötige Betriebszeiten konsequent weitergeführt. Und nachhaltiges Denken ist auch der Grund, dass erwirtschaftete Mittel konsequent wieder in das nachhaltige Hapimag Modell investiert werden.

Der Inhaber von Hapimag Teilzeit-Wohnrechte teilt sich mit über 141.000 weiteren Mitgliedern die Nutzung von luxuriösen Apartments unterschiedlicher Ausstattung und Größe in zurzeit 57 Resorts und Residenzen am Meer, in den Bergen, in europäischen Metropolen und anderenorts. Dabei unterscheidet sich das Hapimag Konzept von anderen bekannten Timeshare-Produkten und ist insofern einmalig in Europa: Hapimag ist ein Zusammenschluss von vielen Mitgliedern mit dem gemeinsamen Ziel, einen Teil ihrer Zeit in hochwertigen Wohnungen an den schönsten Orten in Europa zu verbringen. Dabei können sie den Ort und die Dauer ihres Aufenthalts frei wählen. Obwohl Hapimag Mitglieder Aktionäre mit allen Aktionärsrechten und einem Anteil am Aktienkapital der Hapimag sind, ist ihr finanzielles Engagement nicht gewinnorientiert. Neue, interessante Destinationen aber auch der Unterhalt und die Pflege der bestehenden Resorts werden ausschließlich aus eigenen Mitteln, den Kapitaleinlagen der Mitglieder finanziert. Die damit verbundene Unabhängigkeit von Kapitalmärkten macht ein finanzielles Engagement bei Hapimag weitgehend krisensicher. Inhaber von Hapimag Aktien haben auch die Möglichkeit, ihre unbefristeten Wohnrechte nach einer Besitzzeit von sieben Jahren zu kündigen. Ein solches vertraglich verbrieftes Austrittsrecht ist in der Wohnrechtsbranche bis heute einmalig.

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