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28.06.2011 – 14:30

Equinor

Erdgas muss Teil der Energiewende in Deutschland sein

Berlin (ots)

Erdgas muss eine Schlüsselrolle bei der Energiewende in Deutschland spielen. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie wird es nur mit einem größeren Anteil von Erdgas im Energiemix gelingen, die Klimaschutzziele zu erreichen.

"Der vermehrte Einsatz von Erdgas wird die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erhöhen, die Versorgungssicherheit stärken und die CO2-Emissionen reduzieren", sagte Rune Bjørnson, Senior Vice President für Erdgas bei Statoil, heute im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in Berlin.

"Erdgas ist die Energiequelle, die kosteneffiziente CO2-Reduktionen sowie eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung gewährleisten kann", so Bjørnson.

"In Deutschland wächst die Erkenntnis, dass Erdgas Teil der Lösung ist. Nun ist es wichtig, dass die Bundesregierung deutlich macht, dass Erdgas auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil des Energiemixes sein wird", betonte Bjørnson in seinem Beitrag.

"Ein klares Bekenntnis zu Erdgas ist entscheidend, damit Energieunternehmen das notwendige Vertrauen haben, um nachhaltig in die Gasproduktion und -infrastruktur zu investieren. Dies gilt gleichermaßen für den Bau neuer Gaskraftwerke", fuhr er fort.

"Wir würden den Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland begrüßen - als Ersatz für Atomkraftwerke, aber auch um Kohle durch Erdgas zu substituieren und damit CO2 einzusparen", so Bjørnson.

Gaskraftwerke, die bis zu zwei Drittel weniger CO2 ausstoßen als Kohlekraftwerke, haben kurze Bauzeiten, setzen moderne und zugleich bewährte Technologien ein und haben vergleichsweise geringe Investitionskosten; das macht sie attraktiv für den Grundlastbetrieb. Darüber hinaus sind Gaskraftwerke eine optimale Ergänzung zu erneuerbaren Energien, da sie sich flexibel einsetzen lassen. Damit trägt Erdgas wesentlich zur Stabilität von Stromsystemen bei, in die vermehrt Wind- und Solarenergie eingespeist wird.

In Zukunft wird Statoil weitere Gasmengen zum Verkauf anbieten und untersucht derzeit, wie diese am besten am Markt positioniert werden können. Langfristige Lieferverträge werden dabei die tragende Säule in Statoils gesamtem Gasportfolio bleiben. Jedoch ist der deutsche Endkundenmarkt sehr interessant; Statoil befindet sich in konkreten Verhandlungen, Erdgas direkt an Stromerzeuger und große Industriekunden zu verkaufen.

Hintergrundinformationen

Letztes Jahr bezog Deutschland 28 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Norwegen.

Die Gaslieferungen vom Norwegischen Kontinentalsockel nach Deutschland begannen 1977. Statoil hat mehrere Milliarden Euro in die Entwicklung von Gasfeldern, Prozessanlagen und Pipelines investiert, um langfristige und zuverlässige Gaslieferungen nach Deutschland und in andere Länder zu gewährleisten.

Statoil, mit Abstand größter Gasproduzent in Norwegen, ist der zweitwichtigste Gaslieferant Deutschlands, mit einem Marktanteil von etwa 22 Prozent.

Deutschland wird über drei große Pipelines (Europipe I und II, Norpipe) aus den norwegischen Gasfeldern versorgt.

Statoil verkauft den Großteil seines Erdgases über langfristige Lieferverträge nach Deutschland, ist aber auch zunehmend im Erdgashandel in Deutschland aktiv.

In Deutschland betreibt Statoil den Erdgasspeicher Etzel Gas-Lager nahe Wilhelmshaven und die Ferngasleitung NETRA.

Weitere Informationen finden Sie unter www.statoil.com.

Pressekontakt:

Frau Rannveig S. Stangeland
Vice President Communication, Natural Gas, Statoil ASA
Tel.: +47 481 259 78
E-Mail: raso@statoil.com

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