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KSB Konzern: Steigender Auftragseingang trotz gegenläufiger Währungseffekte

KSB Konzern: Steigender Auftragseingang trotz gegenläufiger Währungseffekte. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/100499 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/KSB SE & Co. KGaA"
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Frankenthal (ots) - Neue Handelshemmnisse und politische Konflikte haben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den ersten neun Monaten des Jahres erschwert und den ökonomischen Aufschwung leicht eingebremst. Hinzu kommt die hohe Schuldenlast mehrerer Schwellen- und Entwicklungsländer, welche das Investitionsvolumen begrenzt und die jeweiligen nationalen Währungen unter Druck setzt. Dies gilt auch für Staaten, in denen KSB eine starke Marktposition hat wie Indien und Pakistan, Brasilien und Argentinien.

In dem für KSB-Produkte wichtigsten Markt Industrie blieb die Nachfrage bis September auf hohem Niveau. Anbieter von Industriegütern profitierten zunehmend von einer Erholung des Öl- und Gasmarktes einschließlich der verarbeitenden Produktionsbereiche. Im Bergbau besserte sich die Auftragslage dank neuer Projekte; die Bauwirtschaft entwickelte sich weiterhin positiv. Die Nachfrage aus der Wasser- und Abwasserwirtschaft blieb hingegen hinter der des Vorjahres zurück, insbesondere da mehrere Schwellenländer den Ausbau ihrer Infrastruktur nicht in gleichem Tempo fortsetzten. Unverändert schwierig war die Lage der Energiewirtschaft, die im Kraftwerkssektor entsprechend zurückhaltend investierte.

KSB Konzern                   01-09/2018   01-09/2017    Veränderung 

Auftragseingang   Mio. EUR       1.775,1      1.717,0        + 3,4 % 
Umsatzerlöse      Mio. EUR       1.634,5      1.624,3        + 0,6 % 

Belegschaft (30.09.)              15.701       15.539       +  1,0 % 

Auftragseingang und Umsatz

Der Auftragseingang des Konzerns ist bis September gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres um 58,1 Mio. EUR auf 1.775,1 Mio. EUR gestiegen. Diese Erhöhung um 3,4 % stützte sich auf vermehrte Aufträge der Industrie, der Bauwirtschaft und des Bergbaus. Ohne Berücksichtigung der Währungseffekte (Auftragswerte in nationalen Währungen) wäre dieser Zuwachs um 79,3 Mio. EUR höher ausgefallen. Dies hätte insgesamt einem Anstieg des Auftragseingangs in Höhe von 8,0 % entsprochen.

Der verstärkte Auftragseingang hing in erster Linie mit einer Zunahme der Bestellungen von Pumpen zusammen. Diese Order betrafen sowohl Standardprodukte wie auch auftragsspezifisch gefertigte Aggregate, die in der Regel für größere Kundenprojekte zum Einsatz kommen. Gleichzeitig sind die Aufträge für Armaturen moderat gestiegen. Sie haben nominal einen leichten Rückgang im Segment Service ausgeglichen, der durch die aktuell schwierige Situation im Mittleren Osten bedingt war.

Insgesamt hat sich die Auftragslage der Gesellschaften in Asien / Pazifik und Europa - anders als in der Region Mittlerer Osten / Afrika - signifikant verbessert. Die Gesellschaften in Amerika erreichten in Summe einen Auftragseingang knapp über dem Vorjahresniveau. In dieser Region beeinträchtigte vor allem die Schwäche des brasilianischen Real und des argentinischen Peso die in Euro verbuchten Auftragswerte.

Der Konzernumsatz übertraf mit einem Zuwachs um 10,2 Mio. EUR auf 1.634,5 Mio. EUR knapp das Vorjahresniveau (+ 0,6 %). Ohne Währungseffekte (in Höhe von 69,6 Mio. EUR) wäre ein Zuwachs um 4,9 % zu verzeichnen gewesen. Die Gesellschaften in Asien / Pazifik und Amerika konnten ihr Geschäft auch in Euro gemessen deutlich ausweiten. Herausragend waren dabei die Zuwächse der US-Tochter GIW Industries Inc. sowie der Gesellschaften in Indien und China.

Der Umsatz mit Armaturen und Serviceleistungen verzeichnete trotz der Währungseffekte jeweils ein leichtes Plus, wohingegen der Pumpenumsatz wieder das Vorjahresniveau erreichte.

Veränderung der Mitarbeiterzahlen

Die Zahl der KSB-Beschäftigten im Konzern erhöhte sich in den vergangenen zwölf Monaten um 162 auf 15.701 (Stichtag 30. September 2018). Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Verstärkung unserer Mannschaften in Indien sowie in den USA. Dort wirkte sich neben einem Personalaufbau bei dem stark wachsenden Feststoffpumpen-Hersteller GIW Industries Inc. in Georgia auch die Konsolidierung eines neu erworbenen US-Serviceunternehmens in Michigan, der KSB Dubric, Inc., aus.

Ertrags- und Finanzlage

In den ersten drei Quartalen lag das Konzernergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum erheblich zurück. Dies entspricht unserer am 13. August 2018 angepassten Jahresprognose. Wesentliche Einflussfaktoren waren die erschwerten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, negative Währungseffekte sowie die Vorsorge für ein Altprojekt in Großbritannien, über das wir am 2. Mai 2018 informiert haben.

Der Saldo aus verzinslichen Geldwerten und Finanzschulden, die Nettofinanzposition, lag am 30. September unterhalb des Wertes am 31. Dezember 2017 in Höhe von knapp 288 Mio. EUR.

Ausblick

An unserer revidierten Prognose für das laufende Geschäftsjahr, wie im Halbjahresfinanzbericht ausgeführt, halten wir fest. Im Auftragseingang gehen wir somit, trotz negativer Währungseffekte weiter von einer spürbaren Steigerung aus, die wesentlich von Pumpenbestellungen geprägt sein wird. Der Zuwachs im Auftragseingang wird sich wegen des Anteils von Projektaufträgen mit längerer Lieferzeit nicht unmittelbar im Umsatz abbilden. Dieser wird gegenüber dem Vorjahr aufgrund der nachteiligen Währungseinflüsse nur moderat steigen. Das Konzernergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) wird wegen dieser Währungseffekte sowie der weltwirtschaftlichen Risiken und der erwähnten Vorsorge für ein Projekt in UK voraussichtlich erheblich unter dem des Vorjahres liegen.

Die Risiken für unser Geschäft sind durch die politischen Spannungen, neu entstehende Handelsbarrieren sowie erschwerte Geschäftsbeziehungen im Mittleren Osten leicht erhöht. Dem stehen verbesserte Chancen im Servicegeschäft gegenüber, das wir global ausbauen und das ab 2019 stark wachsen soll.

Bei der Nettofinanzposition rechnen wir, wie im Halbjahresfinanzbericht beschrieben, zum Jahresende mit einem Wert unter dem des Vorjahres.

Pressekontakt:

Ullrich Bingenheimer
Tel. +49 6233 86-2138
ullrich.bingenheimer@ksb.com

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