Alle Storys
Folgen
Keine Story von Universität Bremen mehr verpassen.

Universität Bremen

Sammlungen aus kolonialen Kontexten: Uni-Bibliothek an Projekt beteiligt

Sammlungen aus kolonialen Kontexten: Uni-Bibliothek an Projekt beteiligt
  • Bild-Infos
  • Download

Sammlungen aus kolonialen Kontexten: Uni-Bibliothek an Projekt beteiligt

Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen beteiligt sich am bundesweiten Pilotprojekt zum digitalen Nachweis von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland. Auf Initiative der Kulturstaatsministerin Monika Grütters, der Kulturstiftung der Länder und der Kulturministerkonferenz wird eine Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland errichtet.

Unter den 25 Einrichtungen des Pilotprojekts sind zwei Bremer Institutionen vertreten: Die Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) und das Überseemuseum. Damit ist die SuUB die erste und bisher einzige Bibliothek in diesem Projekt. Der Beitrag, den sie zur Aufarbeitung der kolonialen Kontexte bereits beisteuert, ist die digitalisierte Literatursammlung zum deutschen Kolonialismus (Digitale Sammlung Deutscher Kolonialismus). Die Auswahl der zeitgenössischen Texte basiert auf einer Untersuchung zur Provenienz der kolonialgeschichtlichen Sammlung der damaligen Staatsbibliothek Bremen.

Digitale Sammlung Deutscher Kolonialismus

Die Digitale Sammlung Deutscher Kolonialismus wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den Jahren 2017-2019 gefördert. Partner dieses Digitalisierungsprojekts waren die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt/Main und das CLARIN-Servicezentrum der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Unterstützt und maßgeblich initiiert wurde das Vorhaben durch die Creative Unit „Koloniallinguistik – Language in Colonial Contexts“ der Universität Bremen unter Leitung von Professor Ingo H. Warnke.

Daten aller Projektpartner werden zusammengeführt: Mehr Transparenz über Sammlungen

Die Metadaten und Volltexte der Digitalen Sammlung Deutscher Kolonialismus, in dessen Rahmen 1088 Publikationen aus der Deutschen Kolonialzeit digitalisiert wurden, werden nun aufbereitet und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) zur Verfügung gestellt. Dort werden in den nächsten Monaten alle Daten der 25 Projektpartner zusammengeführt und zentral veröffentlicht. Der digitale Zugriff auf alle Daten soll im Frühjahr 2022 über eine einheitliche Oberfläche der DDB möglich sein. Somit wird ein erster Schritt zu einem einheitlichen, transparenten digitalen Nachweis von verschiedenen Sammlungen aus kolonialen Kontexten in Deutschland ermöglicht.

Weitere Informationen:

www.suub.uni-bremen.de

www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Anke Winsmann

Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: winsmann@suub.uni-bremen.de

Universität Bremen
Hochschulkommunikation und -marketing
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail:  presse@uni-bremen.de

Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit neun jungen Universitäten und vier assoziierten Mitgliedern aus dem Hochschul-, Nichtregierungs- und privaten Bereich gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine der ersten Europäischen Universitäten. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.



 
Weitere Storys: Universität Bremen
Weitere Storys: Universität Bremen