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22.01.2021 – 11:31

Universität Bremen

Gemeinsam Gesellschaft erforschen – Projekt zum Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Gemeinsam Gesellschaft erforschen – Projekt zum Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“
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Gemeinsam Gesellschaft erforschen – Projekt zum Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Was verstehen wir unter „gesellschaftlichem Zusammenhalt“? Welche Bedeutung hat er in unserem Alltag? Um Fragen wie diese geht es im Bürgerforschungs-Projekt „GINGER – Gemeinsam Gesellschaft erforschen“ unter der Leitung des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen. In dem vom Bund geförderten Projekt erheben und analysieren Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Daten zu Phänomenen gesellschaftlichen Zusammenlebens

In Zusammenarbeit mit lokalen sozialen und Bildungseinrichtungen will das Projekt „GINGER – Gemeinsam Gesellschaft erforschen“ der Frage auf den Grund gehen, welche Rolle beispielsweise Krisen in unserem Umgang miteinander spielen, ob wir uns stärker verbunden fühlen oder ob das Gefühl von Ungleichheit dominiert.

Das sozialwissenschaftliche Citizen-Science-Projekt GINGER wird als eines von bundesweit 15 Projekten vier Jahre lang bis Ende 2024 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Forschung auf Augenhöhe

Im Projekt erforschen Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Fragen zum aktuellen Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“.

Es geht dabei darum, auch die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen, wenn es um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ geht. Sie lernen, wie sie selbst Daten erheben und sie im Dialog mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern interpretieren und auswerten können. „Davon profitieren beide Seiten“, erläutert die Projektverantwortliche Dr. Julia Gantenberg den bürgerwissenschaftlichen Ansatz. „Die Forschung wird um die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger erweitert, die Bürgerinnen und Bürger erweitern ihre Kompetenzen im Bereich der Forschung.“

GINGER wird vom Zentrum für Arbeit und Politik (zap) der Universität Bremen verantwortet und in Kooperation mit lokalen sozialen bzw. Bildungseinrichtungen durchgeführt. Wissenschaftliche Anbindung besteht an das bundesweite Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).

Über das zap

Das Zentrum für Arbeit und Politik (zap) steht für Wissenschaft mit gesellschaftlicher Verantwortung. Demokratisierung, Mitbestimmung, Wandel der Arbeitswelt und Migration sind seine zentralen Arbeitsfelder. In enger Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen wirkt das zap in die Gesellschaft hinein und greift aktuelle Herausforderungen des Zusammenlebens auf. Ziel ist die Öffnung der Universität durch praxisnahe Forschung, lebensweltbezogenen Wissenstransfer und demokratiestärkende (Weiter-) Bildungs- und Coachingangebote. Die enge Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft ist – neben Forschung und Lehre – seit seiner Gründung 1971 gelebte Praxis am zap.

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/zap

https://www.bmbf.de/de/buergerforschung-225.html

https://www.bmbf.de/de/wissenschaftskommunikation-und-buergerbeteiligung-12531.html

Fragen beantwortet:

Dr. Julia Gantenberg

Zentrum für Arbeit und Politik

Universität Bremen

Tel.: +49 421 218-56711

E-Mail: gantenberg@uni-bremen.de

Universität Bremen
Hochschulkommunikation und -marketing
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail: presse@uni-bremen.de

Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit neun jungen Universitäten und vier assoziierten Mitgliedern aus dem Hochschul-, Nichtregierungs- und privaten Bereich gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine der ersten Europäischen Universitäten. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.