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17.10.2019 – 13:34

Deutsche Post DHL Group

PM: Deutsche Post DHL Group sieht Massenmarktpotenzial für synthetische Kraftstoffe in 5 bis 10 Jahren/ PR: Deutsche Post DHL Group sees mass market potential for synthetic fuels in five to ten years

PM: Deutsche Post DHL Group sieht Massenmarktpotenzial für  synthetische Kraftstoffe in 5 bis 10 Jahren/ PR: Deutsche Post DHL Group sees mass market potential for synthetic fuels in five to ten years
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Deutsche Post DHL Group sieht Massenmarktpotenzial für synthetische Kraftstoffe in fünf bis zehn Jahren

- Studie "Nachhaltige Kraftstoffe für die Logistik" zeigt Fortschritte in 
  Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe - insbesondere im Bereich "e-fuels" - auf
- Veröffentlichung im Rahmen der aireg Konferenz für nachhaltigen Flugtreibstoff
- CEO Frank Appel: "Als Teil unserer Null-Emissionen-Strategie 2050 forcieren 
  wir auch den Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberen 
  Kraftstoffalternativen. Das erreicht man nicht im Alleingang. Entscheidend ist
  hier eine länder- und sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen,
  Politik und Wissenschaft"  

Bonn - 17. Oktober 2019: Das physische Logistiknetzwerk ist unverzichtbar. Um dennoch die Energiewende zu erreichen, leistet die Elektrifizierung im Nahverkehr bereits heute einen wichtigen Beitrag. Auf der Langstrecke und im Schwerlastbereich ist eine kommerzielle Nutzung des Elektroantriebs jedoch noch nicht greifbar. Nachhaltige Kraftstoffe spielen hier eine entscheidende Rolle. Nur mit ihnen können die Auswirkungen vom Transport auf das Klima verringert werden.

Mit der heute veröffentlichten Studie "Nachhaltige Kraftstoffe für die Logistik" zeigt Deutsche Post DHL Group den aktuellen Stand der Entwicklung auf. Zudem stellt der Konzern die Vor- und Nachteile der einzelnen Antriebe gegenüber, bewertet sie und teilt Praxiserfahrungen. Außerdem geben Fachexperten aus Wissenschaft, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Einblicke zu Einsatzmöglichkeiten und noch bestehenden Grenzen von nachhaltigen Kraftstoffen. Erst Anfang Oktober hat Deutsche Post DHL Group die Relevanz von Nachhaltigkeit bei der Veröffentlichung seiner Strategie 2025 unterstrichen.

"Wir wollen Menschen verbinden und ihr Leben verbessern. Dazu gehört für uns seit langem auch Umwelt- und Klimaschutz. Unser Ziel ist eine Null-Emissionen-Logistik bis 2050. Dieses Ziel lässt sich nicht allein mit Effizienzmaßnahmen und einer modernen Flotte erreichen. Wir werden auch den Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberen Kraftstoffalternativen forcieren müssen. Entscheidend ist hier eine länder- und sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik und Wissenschaft", so Frank Appel, Vorstandsvorsitzender bei Deutsche Post DHL Group.

Wesentliche Erkenntnisse der Studie:

- E-Mobilität ist die bevorzugte Wahl im Transportsektor. Jedoch ist der 
  Einsatzbereich noch auf Kurzstrecken beschränkt.
- Drop-in-Kraftstoffe sind kompatibel zur bestehenden Technik und können fossile
  Kraftstoffe ersetzen.
- Non-drop-in-Kraftstoffe benötigen modifizierte Motoren oder neue Technik.
- Biokraftstoffe der zweiten Generation sowie E-Fuels beginnen sich zu 
  etablieren.
- Biokraftstoffe sowie Strom müssen aus erneuerbaren Quellen stammen.
- Die Herstellung von pflanzenbasierten Biokraftstoffen darf nicht zu 
  Monokulturen und zur Vernichtung von Anbauflächen für Nahrungsmittel oder von 
  Urwäldern führen.
- Fortschritt kann nur durch Dialog und koordiniertes Handeln beschleunigt 
  werden.
- Eine internationale Wissensbasis ist die Voraussetzung für die Entwicklung 
  eines einheitlichen Standards.
- Wirtschaftliche Anreize können Hürden bei Unternehmen abbauen. 

Viele von den bereits heute verfügbaren alternativen Kraftstoffen können mit kleinen oder geringen Modifikationen an Motoren und Infrastrukturen zu einer spürbaren Emissionsreduktion beitragen. Die Besorgnis über die Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen führt zu einem wachsenden Interesse an sogenannten "E-Fuels". Diese synthetischen Kraftstoffe können aus erneuerbaren Energien und Kohlendioxid (CO2) hergestellt werden. "Es spricht einiges für E-Fuels. Sie können in die bestehenden Fahrzeuge und Infrastruktur nahtlos integriert werden. Derzeit sind sie allerdings wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig. Hinzu kommt, wie bei der E-Mobilität, die noch nicht ausreichende Verfügbarkeit von Ökostrom, um sie tatsächlich klimaneutral herzustellen", so Dr. Thomas Ogilvie, Arbeitsdirektor und Vorstand für Personal und Corporate Incubations bei Deutsche Post DHL Group, der heute auf der "aireg - Konferenz für nachhaltigen Flugtreibstoff 2019" das Arbeitsergebnis vorgestellt hat. "Wir glauben, dass synthetische Kraftstoffe in fünf bis zehn Jahren massenmarkttauglich sind. Entscheidend hierfür ist unserer Ansicht nach eine länder- und sektorübergreifende Herangehensweise sowie die Entwicklung von globalen Standards, um die Produktion und die Nutzung nachhaltiger Kraftstoffe international voranzubringen," so Thomas Ogilvie.

Das White Paper "Nachhaltige Kraftstoffe für die Logistik" kann als PDF kostenlos unter www.dpdhl.de/nachhaltige-kraftstoffe heruntergeladen werden.

- Ende -

Sie finden die Pressemitteilung zum Download sowie weiterführende Informationen unter dpdhl.de/pressemitteilungen

Lesen Sie mehr über unsere CR-Aktivitäten in unserem aktuellen Bericht zur Unternehmensverantwortung.

Medienkontakt

Deutsche Post DHL Group

Media Relations

Hannah Braselmann

Tel.: +49 228 182-9944

E-Mail: pressestelle@dpdhl.com

Im Internet: www.dpdhl.de/presse

Folgen Sie uns: www.twitter.com/DeutschePostDHL

Deutsche Post DHL Group ist der weltweit führende Anbieter für Logistik und Briefkommunikation. Der Konzern verbindet Menschen und Märkte und ermöglicht den globalen Handel. Er verfolgt die strategischen Ziele, weltweit erste Wahl für Kunden, Arbeitnehmer und Investoren zu sein. Mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln sowie dem Engagement für Gesellschaft und Umwelt leistet der Konzern einen positiven Beitrag für die Welt. Bis 2050 strebt Deutsche Post DHL Group die Null-Emissionen-Logistik an.

Der Konzern vereint zwei starke Marken: Deutsche Post ist Europas führender Postdienstleister, DHL bietet ein umfangreiches Serviceportfolio aus internationalem Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce-Lösungen. Deutsche Post DHL Group beschäftigt rund 550.000 Mitarbeiter in über 220 Ländern und Territorien der Welt. Im Jahr 2018 erzielte der Konzern einen Umsatz von mehr als 61 Milliarden Euro.

Die Post für Deutschland. The logistics company for the world.

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Deutsche Post DHL Group sees mass market potential for synthetic fuels in five to ten years

- "Sustainable Fuels for Logistics" study reports on progress made in the 
  development of sustainable fuels - particularly in the area of e-fuels
- Published on the occasion of the aireg - Sustainable Aviation Fuel Conference 
  2019 
- CEO Frank Appel: "As part of our zero-emissions strategy for 2050, we are also
  accelerating the transition from fossil fuels to clean fuel alternatives. But 
  we cannot achieve this on our own - strong cross-border and cross-sectoral 
  cooperation between the political, business and scientific communities is 
  crucial."  

Bonn - October 17, 2019: While physical logistics networks remain indispensable, electrification in local transport is already making an important contribution to the achievement of the energy turnaround today. However, commercial use of electric drive on long-haul and heavy-duty routes is not yet feasible. This is where sustainable fuels play a crucial role as they could be pivotal in reducing the climate impact of transport emissions.

With the "Sustainable Fuels for Logistics" study published today, Deutsche Post DHL Group presents the current status of trends and developments in the sector, compares and evaluates the advantages and disadvantages of the respective drives, and shares its experiences from practical application. In addition, experts from science, associations and non-governmental organizations (NGOs) provide insights into the possible uses and current limitations of sustainable fuels. At the beginning of October Deutsche Post DHL Group reiterated the importance of sustainability as it announced its new "Strategy 2025".

"We want to connect people and improve their lives. And for the Group, this has long since included environmental and climate protection," says Frank Appel, CEO of Deutsche Post DHL Group. "Our aim is to achieve zero-emission logistics by 2050. But this goal cannot be achieved with efficiency measures and a modern fleet alone. We also need to accelerate the transition from fossil fuels to clean alternative energy sources. This is why, strong cross-border and cross-sectoral cooperation between the political, business and scientific communities is so crucial," he explains.

Key findings of the study:

- E-mobility is the technology of choice in the transport sector. But its use is
  currently restricted to short-range transports.
- Drop-in fuels are compatible with current technology and can replace fossil 
  fuels.
- Non-drop-in fuels require modified engines or new technology.
- Second-generation biofuels and e-fuels are beginning to gain a foothold.
- Biofuels and energy must come from renewable sources.
- Production of plant-based biofuels should not lead to monocultures and the 
  destruction of crop land and rain forests.
- Progress can only be accelerated through dialogue and coordinated action.
- A global knowledge base is needed if we are to develop common standards.
- Economic incentives could remove barriers for companies. 

Some of the alternative fuels available today can already help significantly reduce emissions with minor or no modifications to engines and infrastructures. Concerns about the availability and sustainability of biofuels are leading to a growing interest in what are known as e-fuels. These synthetic fuels can be produced from renewable energies and carbon dioxide (CO2). "There's a lot to be said for e-fuels. They can be seamlessly integrated into existing vehicles and infrastructure. At present, however, they are not economically competitive. And, as with e-mobility, there is still not enough green electricity available to ensure that their production really is climate-neutral," explains Dr. Thomas Ogilvie, Labor Director and Board Member for Human Resources and Corporate Incubations at Deutsche Post DHL Group, who today presented the study's findings at the "aireg - Conference for Sustainable Aviation Fuel 2019". "We believe synthetic fuels will reach mass market viability in the next five to ten years. In our view, progress will depend on a cross-border, cross-sectoral approach and the development of global standards to promote the production and use of sustainable fuels internationally," Ogilvie adds.

The "Sustainable Fuels in Logistics" white paper can be downloaded free of charge as a PDF file from www.dpdhl.com/sustainable-fuels.

- End -

You can find the press release for download as well as further information on dpdhl.com/pressreleases

You can read more about our CR activities in our latest CR Report.

Media Contact:

Deutsche Post DHL Group

Media Relations

Hannah Braselmann

Phone: +49 228 182-9944

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On the Internet: dpdhl.de/press

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Deutsche Post DHL Group is the world's leading mail and logistics company. The Group connects people and markets and is an enabler of global trade. It aspires to be the first choice for customers, employees and investors worldwide. The Group contributes to the world through responsible business practices, corporate citizenship and environmental activities. By the year 2050, Deutsche Post DHL Group aims to achieve zero emissions logistics.

Deutsche Post DHL Group is home to two strong brands: Deutsche Post is Europe's leading postal service provider. DHL offers a comprehensive range of international express, freight transport, and supply chain management services, as well as e-commerce logistics solutions. Deutsche Post DHL Group employs approximately 550,000 people in over 220 countries and territories worldwide. The Group generated revenues of more than 61 billion Euros in 2018.

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