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08.02.2020 – 09:15

Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Brennen Container auf dem Gelände einer Spedition - Feuerwehr Hamburg verhindert Übergreifen der Flammen auf eine Lagerhalle

Hamburg (ots)

Hamburg Rothenburgsort, 08.02.2020, 05:33 Uhr, Feuer 2 Löschzüge, Billstraße

Am frühen Samstagmorgen gegen 05:30 Uhr wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 ein Feuer auf dem Gelände einer Spedition in der Billstraße in Hamburg Rothenburgsort gemeldet. Daraufhin alarmierten die Beamten zunächst einen Löschzug, bestehend aus Berufsfeuerwehr und zwei Freiwilligen Feuerwehren. Vor Ort stellten die Kräfte nach ersten Erkundungen fest, dass 4 von insgesamt 8 gelagerten 40-Fuß Container brannten. Die Container standen jeweils 2-lagig übereinander, waren miteinander verschweißt und mit Durchgängen verbunden. Eine große Schwierigkeit stellte die Zuwegung zur Einsatzstelle dar, da erst ein Tor gewaltsam geöffnet werden musste und die Container nicht sofort geöffnet werden konnten. Aufgrund der Erkundungsergebnisse hat der zuständige Einsatzleiter das Alarmstichwort auf "Feuer 2 Löschzüge" erhöht und damit weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg angefordert. Es stellte sich heraus, dass in den oberen Containern Möbel gelagert waren. Die Brandbekämpfung wurde umgehend mit 2 Wenderohren über jeweils eine Drehleiter sowie 2 C-Rohren durch jeweils einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz eingeleitet. Probleme bereitete hier der für die Menge an Löschwasser zu niedrige Wasserdruck. Hier war eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke erforderlich, sodass ein Schlauchwagen der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert wurde. Eine durch das Feuer bedrohte, unmittelbar an die Container angrenzende Lagerhalle musste gewaltsam geöffnet werden. Eine Kontrolle mit Hilfe einer Wärmebildkamera zeigte, dass es dank des schnellen Einsatzes der Kräfte hier keine Brandausbreitung gab. Die Löscharbeiten zogen sich längere Zeit hin, da auch die brennenden Container zum Teil gewaltsam geöffnet, leer geräumt und dann abgelöscht werden mussten. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ursachenermittlung an die Polizei übergeben.

Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 4 Freiwillige Feuerwehren, 1 B-Dienst, 1 Bereichsführer, 1 Umweltdienst, ein Pressesprecher. Insgesamt 55 Einsatzkräfte.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dennis Diekmann
Telefon: 040/42851 51 51
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de
http://www.feuerwehr.hamburg.de

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