Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Feuerwehr Hamburg findet leblose Person bei Wohnungsbrand

Hamburg (ots) - Hamburg Tonndorf, 28.05.2018, 17.51. Uhr, Feuer mit Menschenleben in Gefahr (FEUY), Wilsonstrasse

Die Bewohnerin eines zweigeschossigen Mehrfamilienhauses informierte über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, weil sie das akustische Warnsignal von Rauchwarnmeldern, Rauchentwicklung und Brandgeruch im Treppenraum war genommen hatte. Daraufhin alarmierte ein Beamter der Rettungsleitstelle die Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Wandsbek und die nahegelegene Freiwillige Feuerwehr Tonndorf zur gemeldeten Einsatzadresse.

Kurze Zeit später stellte der Zugführer vor Ort einen Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung fest und leitete sofort die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr im Innenangriff ein. Während der zum Teil schwierigen Löscharbeiten, die durch verstelltes Mobiliar behindert wurden, fanden die Einsatzkräfte in einem Raum eine leblose Person und retteten diese sofort ins Freie. Die männliche Person wurde sofort durch die Notfallsanitäter des Löschzuges reanimiert, verstarb jedoch trotz maximaler notfallmedizinischer Versorgung durch den nachgeforderten Notarzt noch an der Einsatzstelle. Da zunächst nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob sich noch weitere Personen in der Brandwohnung befinden, forderte der Einsatzleiter mit dem Alarmstichwort "Feuer - Menschenleben in Gefahr" weitere Rettungs- und Einsatzkräfte nach. Nachdem der Löschtrupp sämtliche Räume der Brandwohnung auf weitere Personen ohne Feststellung abgesucht und das Feuer gelöscht hatte, mussten im weiteren Verlauf umfangreiche Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt werden. Hierzu wurden ein Druckbelüfter und Wärmebildkameras eingesetzt und ein Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter für weitere Atemschutzgeräte nachgefordert. Abschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben, da die verstorbene Person nach ersten Erkenntnissen Anzeichen eines Suizides aufwies.

Die Feuerwehr Hamburg war insgesamt mit 26 Einsatzkräften, einer Löschgruppe, einer Freiwilligen Feuerwehr, einem Führungsdienst (B-Dienst), zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz vor Ort im Einsatz.

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