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03.01.2018 – 06:56

Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Feuerwehr Hamburg löscht ausgedehnten Wohnungsbrand - drei Personen verletzt

Hamburg (ots)

Hamburg Ottensen, Feuer mit Menschenleben in Gefahr (FEUY), 02.01.2018, 18:45 Uhr, Borstelstraße

Am frühen Dienstagabend wurde die Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 in die Borstelstraße im Hamburger Stadtteil Ottensen gerufen. Der Anrufer teilte mit, dass seine Wohnung brenne und er Löschversuche unternehme. Schreie und das laute Piepen von Rauchmeldern waren in der Rettungsleitstelle deutlich zu hören. Sofort wurde die Alarmstufe "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" ausgelöst. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen fanden sie einen ausgedehnten Wohnungsbrand in einer Erdgeschosswohung eines fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses vor. Sofort wurde die Personensuche in der Brandwohnung eingeleitet, da unbekannt war, ob alle Personen den Gefahrenbereich verlassen hatten. Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutz, Wärmebildkamera und Fluchthauben ausgerüstet drangen mit zwei C-Rohren in die in Vollbrand stehende Wohnung vor. Das Ergebnis der umfassenden Suche war glücklicherweise negativ. Der Anrufer hatte die Wohnung bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen und wurde von Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg und einem Notarzt versorgt und kam mit zweitgradigen Verbrennungen beider Unterschenkel, etwa 10% Körperoberfläche, in ein Spezialkrankenhaus für Verbrennungsverletzungen. Zwei weitere Leichtverletzte wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasinhalation und einer Knieverletzung, die sich die Person bei einem Sturz beim Verlassen des Gebäudes zugezogen hatte, mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus befördert. Die Brandbekämpfung und die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwändig, da eine Holzbalkendecke aufgenommen werden musste und Brandrauch aus der betroffenen Wohnung in darüber liegende Geschosse gezogen war. Nachdem der Einsatz für die Feuerwehr beendet war, wurde die Einsatzstelle an die Polizei für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übergeben. Der Einsatz dauerte für die Feuerwehr Hamburg eineinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 1 Wechselladerfahrzeug mit Arbrollbehälter Atemschutz, 2 Rettungswagen, 1 Notarztwagen, insgesamt 30 Einsatzkräfte

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Jan Ole Unger
Telefon: 040/42851-4022
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de
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