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01.11.2017 – 11:36

Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Feuer in Turbine eines Wäre-Umformwerkes - Schwierige Brandbekämpfung für die Feuerwehr Hamburg

Hamburg (ots)

Hamburg Hammerbrook, Feuer - zwei Löschzüge (FEU2), 31.10.2017, 12:23 Uhr, Anton-Ree-Weg

Am Reformationstag ist es um die Mittagszeit aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in einer Turbinenanlage im Wäre-Umformwerk Bille des Energieversorgers Vattenfall gekommen. Ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, der privat in der Nähe des Gebäudes entlangfuhr, bemerkte schwarzen Brandrauch aus dem Dachbereich der unter Denkmalschutz stehenden Halle aufsteigen und alarmierte über den Notruf 112 die Kollegen. Durch die Rettungsleitstelle wurde aufgrund der präzisen Notrufmeldung sofort die Alarmstufe "Feuer - zwei Löschzüge" ausgelöst. Die ersten Einsatzkräfte erkundeten eine starke, schwarze Rauchentwicklung, die aus dem Dachbereich ins Freie drang. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Wärme-Umformwerk, in dem in Turbineneinheiten Fernwärme in Strom transformiert wird. Eine der Turbineneinheiten, die in etwa 15 x 5 Meter großen Edelstahlummantelungen gekapselt in der Halle des Gebäudes standen, war aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Halle war mit schwarzem Brandrauch gefüllt. Da aufgrund der Gefährdung der Einsatzkräfte durch die Hochspannungsproduktion eine Brandbekämpfung nicht unmittelbar erfolgen konnte, mussten durch Vattenfall-Mitarbeiter zunächst Erdungen für die Turbineneinheit gesetzt werden. Durch den Einsatzleiter wurden unterdessen mehrere Abrollbehälter mit Sonderlöschmitteln an die Einsatzstelle alarmiert, um ausreichende Mengen an Kohlendioxid und Löschpulver für die Brandbekämpfung zur Verfügung zu haben. Nachdem die Erdung gesetzt worden war, wurde die Brandbekämpfung durch mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz eingeleitet. Hierzu mussten große Teile der Verkleidung der Kapselung mit Werkzeug entfernt werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden alle Bereiche mithilfe von Wärmebildkameras auf Glutnester kontrolliert. Die Halle konnte mithilfe der eigenen Belüftungsanlage entraucht werden. Nachdem alle Maßnahmen der Feuerwehr Hamburg beendet waren, konnte die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden. Die Feuerwehr Hamburg war mit zwei Löschzügen, zwei Freiwilligen Feuerwehren, zwei Führungsdiensten (B-Dienst, Bereichsführer FF), Umweltdienst, diversen Sonderkomponenten und 52 Kräften in den Einsatz eingebunden.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jan Ole Unger
Telefon: 040/42851-4022
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de
http://www.feuerwehr.hamburg.de

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