Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Feuerwehr Hamburg rettet 6 Menschen bei Wohnungsbrand

Hamburg (ots) - Hamburg Horn, Feuer mit Menschenleben in Gefahr, zwei Löschzüge (FEU2Y), 01.08.2017, 09:36 Uhr, Culinstraße

Kurz nach halb zehn ging in der Rettungsleitstelle Hamburg der erste Notruf ein, dass in der Culinstraße im Hamburger Stadtteil Horn eine Wohnung brenne. Mehrere Anrufer teilten mit, dass Kinder um Hilfe schreien würden. Sofort löste der Disponent die Alarmstufe "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" aus und schickte einen Löschzug, Führungsdienst, Rettungs-und Notarztwagen zu der genannten Adresse. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte es im ersten Obergeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses. In einer bereits geöffneten Wohnung brannte Mobiliar in mehreren Zimmern, Menschen waren dort nicht zugegen. Vier Personen, zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden von Einsatzkräften unter umluftunabhängigem Atemschutz gerettet und mit Fluchthauben durch das Treppenhaus ins Freie geführt. Aus dem Nachbarhaus wurde ein weiteres Kind gerettet. Vor dem betroffenen Haus machte sich zudem ein Bauarbeiter bemerkbar, der Brandrauch eingeatmet hatte und über Atembeschwerden klagte. Durch Notfallsanitäter der Feuerwehr Hamburg und eine Notärztin des Bundeswehr-Rettungsdienstes wurden alle sechs Personen gesichtet und versorgt. Der Bauarbeiter wurde nach der Versorgung mit einem Rettungswagen der Feuerwehr in ein Krankenhaus befördert. Alle anderen fünf Personen verblieben auf eigenen Wunsch an der Einsatzstelle. Das Feuer in der Brandwohnung wurde durch Einsatzkräfte mit einem C-Rohr gelöscht. Sämtliche umliegenden Wohnungen wurden zum Teil gewaltsam geöffnet, um sicher zu gehen, dass sich keine weiteren Personen im Gefahrenbereich befinden. Das schnelle und umfassende Eingreifen der Feuerwehr Hamburg konnte Schlimmeres für die Bewohner und deren Nachbarn, sowie eine Brandausbreitung in nicht betroffene Bereiche verhindern. Weshalb der Brand ausgebrochen war, wird jetzt die Brandursachenermittlung der Polizei Hamburg aufklären.

Eingesetzte Kräfte: 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, 1 Freiwillige Feuerwehr, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 1 Umweltdienst, 3 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug (BW-Rettungsdienst), 1 Pressesprecher, insgesamt 50 Einsatzkräfte

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