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12.06.2017 – 17:31

Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Feuerwehr Hamburg löscht Küchenbrand in Vorschule

Hamburg (ots)

Hamburg-Rahlstedt, 12.06.17, 13.31 Uhr, Feuer der zweiten Alarmstufe (FEU2), Wildschwanbrook/Schule

Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde über den Notruf 112 informiert, dass es im Dachbereich eines Schulgebäudes zu einer starken Rauchentwicklung gekommen ist. Näheres war nicht bekannt. Aufgrund dieser Meldung alarmierte ein Disponent aus der Rettungsleitstelle zunächst die zuständige Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Wandsbek sowie die Freiwilligen Feuerwehren Meiendorf und Oldenfelde zur Einsatzstelle. Vor Ort wurde die Meldung durch den Einsatzleiter bestätigt und mit ersten Löschmaßnahmen begonnen. Sämtliche Lehrer und zwanzig Vorschulkinder wurden bereits frühzeitig durch Polizeibeamte in ungefährdete Bereiche geführt und die Kinder im weiteren Verlauf sicher in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Da die Rauchentwicklung im Dachbereich des eingeschossigen Gebäudes mit einem Flachdach, auf einer Fläche von circa 100 Quadratmetern, stetig zunahm und der Brandherd zunächst nicht lokalisiert werden konnte, erhöhte der Einsatzleiter bereits nach kurzer Zeit die Alarmstufe auf " Feuer, 2. Alarm", um weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung der Löschmaßnahmen an die Einsatzstelle zu bekommen. Im weiteren Verlauf konnte der Brandherd dann kurze Zeit später im Bereich einer Schulküche lokalisiert werden. Diese stand aus bisher unbekannter Ursache bereits im Vollbrand, sodass der hiervon ausgehende Brandrauch durch eine Zwischendecke in den gesamten Dachbereich des Gebäudes gedrückt wurde. Das Feuer konnte dann sehr schnell durch zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit je einem C-Rohr gelöscht werden. Anschließend wurde die Dachhaut, zur Kontrolle mit einer Wärmebildkamera auf Glut und Wärmenester, teilweise geöffnet. Nach Abschluss der Nachlösch- und Belüftungsarbeiten erfolgte die Übergabe der Einsatzstelle an den Schulleiter und die Polizei zur Brandursachenermittlung. Eine unbeteiligte Person aus dem Umfeld der Einsatzstelle, die während des Einsatzes vor Ort erkrankte, wurde zunächst durch zwei Notfallsanitäter der vor Ort befindlichen Löschgruppe rettungsdienstlich versorgt und anschließend durch einen nachgeforderten Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg, notarztbegleitet, in ein nahegelegenes Notfall-Krankenhaus befördert. Insgesamt war die Feuerwehr Hamburg mit 40 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort im Einsatz. Zwei Löschgruppen der Berufsfeuerwehr, zwei Freiwillige Feuerwehren, ein Führungsdienst (B-Dienst), ein Bereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr, der Umweltdienst sowie der diensthabende Pressesprecher der Berufsfeuer Hamburg.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Torsten Wesselly
Telefon: 040/42851-4023
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de
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