Bundespolizeiinspektion Magdeburg

BPOLI MD: Lebensgefahr - Kinder legen Gegenstände auf die Gleise -

Niederndodeleben (ots) - Am 14.07.2018, gegen 16:25 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg über an den Bahngleisen spielende Kinder in Niederndodeleben informiert. Sofort wurde die Bahnstrecke in diesem Bereich für den Zugverkehr gesperrt. Zeugen hatten berichtet, dass die Kinder Steine und Plastikflaschen auf die Gleise legten und bei der Annäherung eines Zuges von den Gleisen liefen und sich in einem angrenzenden Gebüsch versteckten. Als die Streife an dem Gefahrenort eintraf sahen sie noch, wie ein Junge in ein nahes Gebüsch lief. Wenig später trafen sie auf diesen Jungen und auf seine Freunde. Bei der Befragung gaben sie zu, dass sie Plastikgegenstände auf die Gleise gelegt hatten. Die Jungen im Alter von 9, 10 und 13 Jahren wurden eindringlich auf die enormen Lebensgefahren, die ihr Handeln mit sich bringt hingewiesen. Anschließend wurden alle drei Kinder zu ihren Erziehungsberechtigten gebracht und auch diese wurden über die Gefahren belehrt. Die Bahnstrecke wurde um 17:08 Uhr wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Es erhielten vier Züge Verspätungen von insgesamt 86 Minuten. Achtung Ferienzeit; bitte reden sie mit ihren Kindern über die Gefahren. Da der Aufenthalt von Kindern in diesen lebensgefährlichen Bereichen leider keinen Einzelfall darstellt, bittet die Bundespolizei darum, dass wiederholt auf die Gefahren auf Bahnanlagen und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hingewiesen wird. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg eines Zuges bei 100 Kilometer in der Stunde beträgt bis zu 1000 Meter. Hinzu kommt in diesem Fall die Verletzungsgefahr, die von den aufgelegten Steinen ausgeht. Bei der Überfahrt eines Zuges über diese aufgelegten Steine, können diese oder Splitter von diesen eine Art Geschoßwirkung entwickeln und dem Verursacher und unbeteiligten Personen gefährliche Verletzungen beibringen. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

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