Bundespolizeiinspektion Magdeburg

BPOLI MD: Kinder in den Bahngleisen

Magdeburg (ots) - Nachdem bereits am 19.02.2014 durch Bundespolizeiinspektion Magdeburg über spielende Kinder in der Ortschaft Wahlitz berichtet wurde, wurden nun am 23.02.2014 in der Stadt Magdeburg Kinder in den Gleisbereichen der Bahn spielend angetroffen. Um 14:50 Uhr wurde der Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Magdeburg gemeldet, dass im Bereich Lorenzweg/Kaiser-Otto-Ring Kinder mit Steinen auf Züge werfen. Eine unverzüglich eingesetzte Streife der Bundespolizei traf kurze Zeit später auf 4 Jungen im Alter von 10-11 Jahren, welche direkt an den Gleisen spielten. Die Kinder wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Erziehungsberechtigten und die Kinder wurden eindringlich auf die Gefahren an Bahnanlagen hingewiesen und belehrt. Hiermit möchte die Bundespolizei nochmals auf die Lebensgefahr hinweisen, die ein Aufenthalt in und an den Gleisen in sich birgt. Züge können Hindernissen nicht ausweichen. Ein 1200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von 1000 Metern. Windrichtungen, Schnee und Nebel beeinflussen die eigene Wahrnehmung eines heranfahrenden Zuges erheblich. Ein elektrisch betriebener Zug ist beispielsweise für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er sich schon im Vorbeifahren befindet. Auch ein zu nahes Bewegen an den Gleisen kann eklatante Folgen haben, da von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung ausgeht. Da oben genanntes Vorkommnis leider keine Seltenheit ist, bittet die Bundespolizei darum, dass Kinder wiederholt auf die Gefahren auf Bahnanlagen hingewiesen werden und welche möglichen Folgen ein Fehlverhalten beinhalten kann.

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