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13.05.2016 – 12:03

Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

BPOLI BHL: Schleuser nach erfolgreicher Fahndung festgenommen

BPOLI BHL: Schleuser nach erfolgreicher Fahndung festgenommen
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Dresden / Pirna (ots)

Am Freitagmorgen (13. Mai 2016) stellten die Beamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (Bundespolizei und Landespolizei Sachsen) gegen 07:30 Uhr auf der Bundesautobahn 17 mehrere Personen fest, welche zu Fuß auf der Autobahn in Richtung Dresden unterwegs waren.

Die Beamten stellten die Personen umgehend und sicherten den Bereich der Autobahn. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei den Personen um Migranten handelt, welche kurz zuvor, von Schleusern auf dem Parkplatz "Am Nöthnitzgrund" abgesetzt wurden.

Durch einen Zeugen wurde weiterhin bekannt, dass das vermutliche Schleuserfahrzeug erst vor kurzem den Parkplatz wieder verlassen hätte, weshalb sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen u.a. mittels Polizeihubschrauber, nach dem Verdächtigen eingeleitet wurden. Die Beamten entdeckten kurz darauf das vermutliche Schleuserfahrzeug auf der Bundesautobahn 17 in Fahrtrichtung Prag und versuchten dieses anzuhalten. Im Bereich der Anschlussstelle Bahretal war es denn Beamten letztendlich gelungen, dass vermutliche Schleuserfahrzeug von der Autobahn abzuleiten und einer Kontrolle zuzuführen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Beweismittel, die den Verdacht der Schleusung in besagtem Fahrzeug weiter erhärteten, weshalb der Fahrer vorläufig festgenommen wurde. Im Zuge der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten noch ein weiteres Fahrzeug, welches vermutlich auch mit der stattgefunden Schleusung in Verbindung steht. Dies ist aber Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Bei den festgestellten Migranten handelte es sich um insgesamt zwölf Personen, darunter drei Frauen, vier Männer und fünf Kinder. Bei elf Personen handelt es vermutlich um syrische Staatsangehörige und bei der zwölften Person um einen irakischen Staatsangehörigen.

Alle Personen und die vermutlichen Schleuser wurden zur weiteren Bearbeitung in die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel verbracht.

Die weiteren Ermittlungen zu diesem Sachverhalt dauern derzeitig an.

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Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Martin Ebermann
Telefon: 03 50 23 - 676 506
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
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