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02.12.2015 – 13:54

Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

BPOLI BHL: Mit 300 Kilogramm Pyrotechnik auf der Autobahn unterwegs

BPOLI BHL: Mit 300 Kilogramm Pyrotechnik auf der Autobahn unterwegs
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Pirna, Breitenau (ots)

Am 01. Dezember 2015 kontrollierten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel gegen 18:00 Uhr auf der Bundesautobahn 17 im Bereich Breitenau den Fahrer eines Kleintransporters.

Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle stellten die Beamten eine erhebliche Anzahl verschiedenster pyrotechnischer Erzeugnisse fest. Aufgrund der Menge der aufgefunden Feuerwerkskörper und der darin befindlichen Sprengmasse veranlassten die Beamten umgehend, dass das Fahrzeug in einem sicheren Bereich verbracht wird. Weiterhin wurden zur Unterstützung die Spezialkräfte des Entschärfungsdienstes der Bundespolizeidirektion Pirna angefordert.

Die Spezialkräfte des Entschärfungsdienstes stellten anschließend 300 Kilogramm an pyrotechnischen Erzeugnissen in dem Fahrzeug fest, welches zusammen eine netto Explosivmasse von ca. 85 Kilogramm besaß.

Insgesamt befanden sich 1.046 Pakete (20.920 Stück) "La Bomba", 200 Pakete (4.000 Stück) "Bomb", 2 Batterien (a` 300 Schuss), 10 Fontänen und 25 Raketen im Laderaum des Fahrzeuges. Alle Feuerwerkskörper wurden sichergestellt und werden einer fachmännischen Vernichtung zugeführt.

Der Fahrer, ein Vietnamese (46) mit Wohnsitz in Deutschland, muss sich jetzt in einem gegen ihn gerichteten Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz verantworten.

In Deutschland zugelassene Pyrotechnik wird regelmäßig durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) getestet und mit einem Zulassungszeichen (BAM- oder CE-Zeichen) versehen.

Aus diesem Grund warnt die Bundespolizei ausdrücklich vor dem Kauf von nicht zugelassener Pyrotechnik. Die Herkunft und Zusammensetzung dieser pyrotechnischen Erzeugnisse ist in der Regel nicht klar, weshalb deren Verwendung mit extremen Risiken verbunden ist. Die Verwendung dieser pyrotechnischen Erzeugnisse hat in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen bis hin zu lebensgefährlichen Verletzungen geführt. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Einfuhr und das Verbringen von nicht zugelassener Pyrotechnik nach Deutschland unter Strafe gestellt.

Rückfragen bitte an:
 
Bundespolizeiinspektion Berggießhübel
Martin Ebermann
Telefon: 03 50 23 - 676 506
E-Mail: bpoli.berggiesshuebel.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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