Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

BPOLI BHL: Bilanz der letzten 24 Stunden

Breitenau / Pirna (ots) - Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel kommen nicht zur Ruhe...

Insgesamt stellten die Beamten seit gestern Nachmittag 27 unerlaubt eingereiste Personen fest und nahmen drei Schleuser vorläufig in Polizeigewahrsam.

Am Mittwoch (30. September 2015) kontrollierten die Beamten gegen 13:45 Uhr auf der Bundesautobahn 17 im Bereich Breitenau zwei PKW, welche aus dem Raum Hannover stammten. Bei der Kontrolle der augenscheinlich zusammengehörenden Fahrzeuge wurden insgesamt sechs libanesische, drei syrische und ein pakistanischer Staatsangehöriger festgestellt. Die beiden Schleuser, ein albanischer (43) und ein deutscher (38) Staatsangehöriger müssen sich jetzt wegen Einschleusens von Ausländern vor Gericht verantworten.

Kurz vor Mitternacht kontrollierten die Beamten in Breitenau einen weiteren PKW, deren Insassen sich mit schwedischen Dokumenten auswiesen. Doch die eingesetzten Beamten erkannten schnell, dass sich der Beifahrer mit einem schwedischen Dokument auswies, welches augenscheinlich auf eine vollkommen andere Person ausgestellt war. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten schließlich einen syrischen Reisepass, welchen sie dem Beifahrer zuordnen konnten.

Am darauffolgenden Tag (01. Oktober 2015) ging es kurz nach Mitternacht Schlag auf Schlag weiter. Bei der polizeilichen Kontrolle eines VW-Transporters auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" endeckten die Beamten insgesamt 11 (sechs Männer, drei Frauen, zwei Kinder) syrische Staatsangehörige. Der Fahrer (50), ein tschechischer Staatsangehöriger wurde durch die Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern vorläufig festgenommen.

Gegen 04:40 Uhr kontrollierten die Beamten die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses. Doch bei fünf Personen hatten die Beamten Zweifel über deren angegebene Identität und Herkunft. Bei einer genaueren Überprüfung bestätigte sich der Verdacht der kontrollierenden Beamten. Bei vier Personen stellten die Beamten fest, dass es sich bei den vorgelegten italienischen Identitätskarten um in Italien gestohlene Blanko-Dokumente handelte. Im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung konnte geklärt werden, dass es sich bei den Personen um irakische Staatsangehörige handelt. Die fünfte Person wies sich gegenüber den Beamten mit einer französischen Identitätskarte aus, welche aber auf eine andere Person ausgestellt war, die ihr ähnlich sah. Im Rahmen der polizeilichen Vernehmung gab die Person gegenüber den Beamten an, dass er kamerunischer Staatsangehöriger ist.

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