Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf

BPOLI LUD: Deutlich zu lange geblieben

Görlitz (ots) - Wenn sich Drittstaatsangehörige länger als 90 Tage innerhalb einer 180-Tagesfrist im Schengen-Raum aufhalten, müssen sie grundsätzlich mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Im vorliegenden Fall sollte sich zumindest ein ukrainischer Mann (46) auf entsprechende Post einstellen. Der 46-Jährige wurde in der Nacht zu Montag in einem polnischen Reisebus, der an der Autobahnanschlussstelle Görlitz angehalten wurde, angetroffen. Bei der Überprüfung seines Reisepasses stellten die Bundespolizisten fest, dass er bereits Anfang Oktober des vergangenen Jahres über Ungarn in den Schengen-Raum eingereist war. Den eigenen Angaben nach hielt er sich anschließend in Deutschland und Polen auf. Nach abschließender Berechnung war der Mann mit 131 Tagen schließlich deutlich zu lange geblieben. Mit einer Strafanzeige im Gepäck wurde er an den polnischen Grenzschutz übergeben.

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