Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf

BPOLI LUD: Moldauische Staatsangehörige der Schwarzarbeit überführt

Görlitz (ots) - Zwei moldauische Staatsangehörige sind von der Bundespolizei der Schwarzarbeit in Deutschland überführt worden.

Die Frau (37) und der Mann (39) saßen in einem in Richtung Polen fahrenden deutschen Kleinbus, der am Montagmorgen auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" kontrolliert wurde. Bei der Überprüfung des Reisegepäcks der beiden waren Arbeitskleidung, Arbeitsgeräte sowie vergleichsweise hohe Bargeldbeträge gefunden worden. In später durchgeführten Vernehmungen erklärten sie, einer Erwerbstätigkeit nachgegangen zu sein - sie als Reinigungskraft, er als Bauarbeiter. Dafür jedoch hätten sie auch als Moldauer einen entsprechenden Aufenthaltstitel benötigt. Weil dies nicht der Fall war, ergab sich der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet. Die Prüfung einer möglichen Aufenthaltsbeendigung übernahm später die zuständige Ausländerbehörde. Davor sind bei der Frau 1050,00 Euro und bei dem Mann 400,00 Euro beschlagnahmt worden. Bei dem Geld handelt es sich um illegal erlangten Arbeitslohn. Zusätzlich wurden gegen die 37-Jährige Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Bei ihr waren ein als gestohlen gemeldeter Bundespersonalausweis einer Deutschen sowie deren ebenfalls gestohlene Krankenversicherungskarte gefunden worden. Auch der 38-Jährige bekam vor seiner Entlassung noch einen Zuschlag. Bei ihm hatten die Beamten eine gefälschte rumänische ID-Karte entdeckt und ihn deshalb wegen des Verdachts des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt.

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