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BPOLI LUD: Argentinier und ukrainische Familie reisten unerlaubt ein

Görlitz (ots) - Vor wenigen Stunden wurde an der Autobahnanschlussstelle Görlitz ein 45-jähriger Argentinier in Gewahrsam genommen. Der in Krakau lebende Südamerikaner wollte den eigenen Angaben zufolge nach Kassel zu einem Musiker-Kollegen. Grundsätzlich wäre dagegen auch nichts einzuwenden gewesen, allerdings hielt sich der Mann bereits deutlich länger als die in seinem Fall zulässigen 90 Tage im Schengener Raum auf und reiste somit in der Nacht unerlaubt in die Bundesrepublik Deutschland ein.

Etwas später ist auf dem Autobahnrastplatz "Wacheberg" eine ukrainische Familie aufgegriffen worden. Mutter (37), Vater (36) und Kinder (6, 9) waren als Passagiere in einem polnischen Reisebus in Richtung Bayern unterwegs. Auf Nachfrage gaben die Eltern zu Protokoll, dass sie Bekannte in Nürnberg besuchen wollten - ohne jedoch eine genaue Anschrift zu kennen. An dieser Stelle wurde bekannt, dass für die Einreise nach Deutschland erschlichene polnische Visa genutzt wurden. Der wahre Reisegrund lag letztlich ganz wo anders - gegenüber den Grenzbeamten wurden nämlich Asylbegehren geäußert. Schließlich übernahm das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Fall bzw. die Familie.

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