Alle Meldungen
Abonnieren
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundespolizeipräsidium (Potsdam)

19.10.2017 – 13:09

Bundespolizeipräsidium (Potsdam)

BPOLP Potsdam: Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zu Besuch im Bundespolizeipräsidium.

BPOLP Potsdam: Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zu Besuch im Bundespolizeipräsidium.
  • Bild-Infos
  • Download

Potsdam (ots)

Potsdam: Am 18. Oktober 2017 besuchte der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, den Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, in dessen Dienststelle. Hintergrund der Einladung war der gemeinsame Wunsch zur weiteren Vertiefung des Dialoges.

Im Rahmen des Besuchs sprach Dr. Romann über die allgemeine Sicherheitslage, außerdem tauschten sich beide Gesprächspartner über die Themen "Minderheitenschutz" und die gesellschaftliche Notwendigkeit aus, Diskriminierungen im Alltag wirksam die Stirn zu bieten. Beide betonten dabei erneut, dass es selbstverständliche Aufgabe der Polizeibehörden in unserem Land ist, vor Kriminalität zu warnen und Straftäter ohne Ansehen der Person zu verfolgen.

Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma regte im Weiteren an, die Geschichte von Sinti und Roma in die Aus- und Fortbildung der Bundespolizei und in das Programm der Akademie aufzunehmen. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums griff diese Anregung dankbar auf und lud die Vertreter des Zentralrates ein, sich an der Bundespolizeiakademie in Lübeck ein Bild davon zu machen, wie die Lehrinhalte für junge Bundespolizeianwärter zum Thema "Minderheitenschutz" heute konkret ausgestaltet werden.

Herr Rose und Herr Dr. Romann verabredeten außerdem, dass es im Rahmen des Ausbildungsprogramms der Akademie ein gemeinsames Symposium zur Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland geben solle. "Die Polizei ist ein unerläßlicher Bestandteil unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates. Ich begrüße es sehr, wenn es gerade in der Ausbildung junger Beamter zu einer langfristigen Kooperation mit der Bundespolizei kommt", sagte dazu Romani Rose.

Dr. Romann nach dem Besuch: "Ich freue mich sehr, dass Herr Rose der Einladung hat folgen können. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass jede Form einer gesonderten ethnischen Erfassung von Sinti und Roma durch die Bundespolizei ausgeschlossen ist. Wir sind uns einig, unsere guten Gespräche fortzusetzen."

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
Ivo Priebe oder Gero von Vegesack
Telefon: (0331) 9799 79410

E-Mail: presse(at)polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam), übermittelt durch news aktuell