Bundespolizeipräsidium (Potsdam)

BPOLP Potsdam: Bundespolizei beschlagnahmt im gesamten Bundesgebiet falsche Pässe und Aufenthaltsdokumente

Potsdam (ots) - Am 27. Februar 2014 verhaftete die Bundespolizei in einer konzertierten Aktion in Berlin und Hamburg drei männliche Tatverdächtige (49, 40 und 39 Jahre alt) und durchsuchte sechs Wohnungen in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Kassel und Langgöns.

Den Festnahmen und Durchsuchungen gingen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Flughafen Frankfurt/Main voraus, die seit Juni 2013 andauern. Der deutsch-afghanischen Tätergruppierung wird banden- und gewerbsmäßige Einschleusung von Ausländern sowie der gewerbsmäßige Handel mit Reise- und Aufenthaltsdokumenten vorgeworfen.

Den bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge soll die Gruppe zehn afghanische Staatsangehörige nach Deutschland geschleust haben. Darunter auch eine vierköpfige afghanische Familie, die für 100.000 Euro von Afghanistan über Indien mittels dänischer Reisedokumente nach Deutschland gebracht worden sein soll.

Die Bundespolizei führte die drei Beschuldigten dem Haftrichter vor, der Untersuchungshaft anordnete.

Bei den Durchsuchungen wurden gefälschte Pässe, gefälschte/ gestohlene Aufenthaltsdokumente, gefälschte Identitätsdokumente, sowie umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt.

Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern derzeit noch an.

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann: "Ich danke der ermittlungsführenden Dienststelle, allen Beteiligten Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei sowie der Staatsanwaltschaft Frankfurt/ Main für die gute Zusammenarbeit. Der Fall verdeutlicht erneut die menschenverachtende Dimension von organisierter Schleusungskriminalität."

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