Polizei Bonn

POL-BN: Polizei sorgte für sicheren Start für mehr als 5000 Schulanfänger

Bonn (ots) - Rund 5185 i-Dötzchen aus Bonn und dem Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei im Rhein-Sieg-Kreis starteten in den letzten beiden Tagen in ihr Schulleben. Heute kann die Polizei eine positive Bilanz ziehen. Insgesamt waren 60 Beamte der Direktion Verkehr, der Polizeiinspektion 1 und 2 im Einsatz, um für die Sicherheit der Erstklässler und anderer Schüler im Straßenverkehr zu sorgen. An verschiedenen Schulen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis führten sie Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch, übten mit den Kindern das richtige Verhalten an Fußgängerüberwegen oder Bahnübergängen. Die Polizisten führten zudem viele Gespräche mit Eltern, in denen sie Väter oder Mütter darauf hinwiesen, bitte nicht direkt am Eingangstor der Schule zu halten, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Zudem gaben die Beamten ihnen Tipps für das Einüben des Schulweges mit ihren Kindern. Sie appellierten an alle Teilnehmer im Straßenverkehr zur gegenseitigen Rücksichtsnahme, damit die Bilanz der Polizei auch für den Rest des Schuljahres positiv ausfällt und Unfälle vermieden werden. "Die Sicherheit der Kinder ist uns ein dauerhaft ernstes Thema", betont Polizeioberrat Alberto Coppola, Leiter der Direktion Verkehr. "Deshalb werden wir weiterhin im gesamten Jahreszeitraum an Schulen präsent sein und ein wachsames Auge für die besonderen Verkehrssituationen haben."

Leider kam es neben all den positiven Dingen, die die Polizei vermelden kann, auch zu einem unschönen Vorfall.

Gegen 09.50 Uhr, fuhr eine 31-jährige Frau aus einer Einfahrt auf eine belebte Straße in Bonn und übersah dabei eine 54-jährige Radfahrerin. Spätere Ermittlungen brachten ans Tageslicht, dass die Autofahrerin keinen Führerschein hatte und unter Drogeneinwirkung unterwegs war.

Die Radfahrerin sah die Autofahrerin aus einer Einfahrt kommen. Ein Ausweichmanöver und laute Schreie halfen wenig, denn offensichtlich nahm die Autofahrerin die Radlerin überhaupt nicht wahr. Aufgrund des Ausweichens fiel die 54-Jährige hin und verletzte sich leicht. Eine Behandlung der Verletzungen an der Unfallstelle war nicht erforderlich.

Die Autofahrerin fuhr noch etwa 25 Meter weiter und verließ mit einem Kind das Auto. Der Beifahrer ging zur verletzten Radfahrerin. Nachdem die Polizei zur Unfallaufnahme eingetroffen war, dauerte es noch eine halbe Stunde bis die Autofahrerin an der Unfallstelle erschien. Sie konnte den Polizisten keinen Führerschein vorzeigen, denn seit einer Fahrt unter Drogeneinfluss vor zwei Jahren besitzt sie keinen mehr. Weiterhin begründete sie ihr Verschwinden von der Unfallstelle mit dem Argument, dass sie der Einschulung des Kindes beiwohnen wollte.

Mit der Frau fuhren die Polizisten zur Polizeiwache. Ein Drogentest fiel positiv aus, ihr wurde eine Blutprobe entnommen.

Ihr droht nun ein Strafverfahren wegen Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinwirkung, Verkehrsunfallflucht, fahren ohne Führerschein und Körperverletzung. Die Beamten des Verkehrskommissariats führen die Ermittlungen.

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