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21.07.2014 – 13:45

Polizei Bonn

POL-BN: Der Verkehrsdienst der Bonner Polizei führte in der vergangenen Woche (15.07. 18.07.2014) verstärkte Drogenkontrollen durch - auch ein Radfahrer war betroffen

Bonn (ots)

Im Rahmen von Verkehrskontrollen anlässlich des Themas "Drogenmissbrauch im Straßenverkehr" wurden vergangene Woche mehrere Drogendelikte in Bonn festgestellt.

Beamte des Verkehrsdienstes und der Bereitschaftspolizei führten gezielte Kontrollen zur Überwachung der Verkehrstüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern in den Vormittagsstunden im Großraum Bonn durch.

Die Polizei bilanziert:

Dienstag, 15.07.2014

Bei einem 36-jährigen Autofahrer, der die Oberkasseler Straße in Ramersdorf fuhr, wurden Anhaltspunkte für eine Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss festgestellt. Der Mann zitterte stark an Händen und Beinen. Ein Drogenerkennungstest verlief positiv auf Cannabisprodukte, so dass dem Fahrer auf der Wache Ramersdorf eine Blutprobe durch einen Arzt entnommen wurde.

Mittwoch, 16.07.2014

Ein 26-jähriger Autofahrer, der gegen 11.25 Uhr mit seinem Auto die Mallwitzstraße in Bad Godesberg befuhr, wurde im Rahmen der Kontrolle im Bereich Sportplatz Pennenfeld mit einem positiven Drogenerkennungstest auf Amphetamine überprüft.

Wenige Minuten fiel an gleicher Stelle ein weiterer Autofahrer der Polizei auf.

Bei einem 24-Jährigen wurde ebenfalls ein entsprechender Test mit positivem Wert auf Amphetamine festgestellt.

Beiden jungen Verkehrsteilnehmern wurden anschließend Blutproben durch einen Arzt im Polizeipräsidium entnommen, die Weiterfahrt wurde untersagt.

Im zweiten Fall wurde darüber hinaus noch festgestellt, dass das Auto mit falschen Reifen versehen war und der Fahrer keine vorgeschriebene Brille trug.

Donnerstag, 17.07.2014

Am Donnerstag, dem 17.07.2014, führten die Beamten des Verkehrsdienstes in Zusammenarbeit mit Beamten der Einsatzhundertschaft Kontrollmaßnahmen im Bereich Landgrabenweg, Parkplatz Rheinaue und Petra-Kelly-Allee durch. Ein 41-jähriger Lastwagenfahrer, der gegen 10.25 Uhr die Petra-Kelly-Allee befuhr, wurde im Rahmen der Kontrolle mit einem positiven Drogenerkennungstest auf Cannabisprodukte überprüft. Eine Blutprobe wurde im Polizeipräsidium durch die Polizeiärztin entnommen, die Weiterfahrt wurde untersagt.

Ein 18-Jähriger, der mit dem Rad die Ludwig-Erhard-Allee entlang fuhr, wurde ebenfalls kontrolliert. Auch hier zeigte der Test den Konsum von Cannabis an. Da es sich bei dem Rad nicht um ein "Kraftfahrzeug" handelt, wurde ein Bericht an die zuständige Straßenverkehrsbehörde geschrieben, um die Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen zu überprüfen.

Freitag, 18.07.2014

Am Freitag, dem 18.07.2014, gegen 10.50 Uhr hat die Polizei einen 24-jährigen Autofahrer in Bad Godesberg - Pennenfeld kontrolliert. Ein Schnelltest verlief positiv, reagierte auf Amphetamine. Die anschließende Blutprobe wurde durch einen Arzt im nahegelegenen Krankenhaus entnommen.

Allen Autofahrern drohen nun, neben einem Ermittlungsverfahren wegen Drogenkonsum am Steuer (500 Euro Geldstrafe und ein Monat Fahrverbot) noch zusätzlich zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei.

Kein Drogendelikt, sondern ein ganz anderes Delikt, deckten die Polizisten in der Mallwitzstraße auf.

Bei einem 48-jährigen Autofahrer verlief ein Drogentest negativ. Im weiteren Verlauf der Kontrolle konnte der Mann jedoch keinen Führerschein vorweisen. Nach intensiver Befragung gab er an, diesen bereits 2006 wegen Trunkenheit abgegeben zu haben. Seit diesem Zeitpunkt führte er nach eigenen Angaben Autos ohne gültige Fahrerlaubnis. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Die Bilanz in Zahlen:

121 Fahrzeuge sind kontrolliert worden. Neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Drogenmissbrauch, falsche Ladungssicherung, Telefonieren am Steuer und falscher Bereifung sind geschrieben werden. 86 Drogen- und drei Alkoholtests wurden durchgeführt. 20 kostenpflichtige Verwarnungen wegen kleinerer Verstöße mussten geahndet werden.

"Unsere Aktion zeigt, dass die Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss am Steuer allgegenwärtig ist. In dieser Woche waren insbesondere lebensjüngere Verkehrsteilnehmer auffällig", so Polizeihauptkommissar Knut Schmidt, Leiter des Verkehrsdienstes.

"Das Gefahrenpotential wird oft verharmlost, eine fatale Fehleinschätzung, denn Drogen haben eine Langzeitwirkung. Der Drogenmissbrauch ist ein 24-Stunden-Kontrolldelikt", so Schmidt weiter.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bonn
Pressestelle

Telefon: 0228 - 1510-21 bis 23
Fax: 0228-151202
www.polizei-bonn.de

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