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25.06.2014 – 16:10

Polizei Bonn

POL-BN: Bonner Polizei kontrollierte Auto- und Radfahrer
Verkehrsdienst mahnt zur Vorsicht und Rücksichtnahme

Bonn (ots)

Der Verkehrsdienst der Bonner Polizei führte in den vergangenen Tagen verstärkte Kontrollen zur Verhütung von Verkehrsunfällen mit Radfahrerbeteiligung in gesamten Bonner Stadtgebiet durch.

Schwerpunkte waren wieder Unfallhäufungsstellen und für Radfahrer, unsichere und gefährliche Straßenabschnitte, die zudem viel von Radfahrern genutzt werden. Die Beamten kontrollierten unter anderem in der Bonner Innenstadt Am Neutor/Kaiserplatz, der Weberstraße, der St.Augustiner-Straße/L 16, an der Unfallhäufungsstelle B56/L16, am Von-Sandt-Ufer, Höhe Martin-Luther-King-Straße. Radfahrer und Kfz-Führer wurden gleichermaßen kontrolliert, es wurde eine Vielzahl von Verkehrsverstößen von Pkw-Führern und Radfahrern festgestellt.

Besonders hervorzuheben ist der Fall eines 50jährigen PKW-Führers, der wegen fehlerhafter Gurtbenutzung angehalten wurde. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass er bereits seit 2008 ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. 23 weitere Autofahrer mussten Verwarngelder bezahlen, weil sie entweder den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten, ein Stopp-Zeichen missachtet hatten oder falsch abgebogen waren. Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und Punkte in Flensburg erhielten drei Autofahrer, die während der Fahrt mit dem Handy telefoniert hatten.

Doch auch 52 Fahrradfahrer mussten von der Polizei gestoppt werden. Sie hatten entweder verbotswidrig die Fußgängerzone befahren, während der Fahrt mit dem Handy telefoniert, ein Stopp-Zeichen oder das Rotlicht der für sie geltenden Ampeln missachtet.

Radfahrer haben keine Knautschzone. Selbst im Falle eines leichten Verkehrsunfalls zwischen einem Radfahrer und einem Auto sind die Folgen für den Radfahrer in der Regel um ein Vielfaches schwerer. Das Auto weist eine Beule auf, der Radfahrer trägt eventuell schwere Verletzungen davon.

Die Bonner Polizei wird ihre Kontrollen auch in den kommenden Wochen fortsetzen und appelliert erneut an alle Verkehrsteilnehmer die Grundregel der Straßenverkehrsordnung zu beachten. "Durch ständige Vorsicht und vor allem gegenseitige Rücksichtnahme, gäbe es deutlich weniger Verkehrsunfälle.", so Polizeihauptkommissar Knut Schmidt vom Verkehrsdienst.

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 0228 - 1510-21 bis 23
Fax: 0228-151202
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