Polizei Bonn

POL-BN: Meldung über Wasserrohrbruch führte zur Festnahme eines 31-Jährigen - Polizisten entdeckten Rauschgift und eine "Indoor-Plantage"

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Bonn (ots) - Bereits am Mittwoch, dem 12.03.2014 gegen 13.15 Uhr, erhielt die Bonner Polizei einen Hinweis auf einen Wasserrohrbruch in der Weiherstraße in der Bonner Innenstadt.

Neben der Polizei erhielt die Feuerwehr ebenfalls Kenntnis und befand sich auch an der Einsatzadresse. Die Einsatzkräfte konnten von außen feststellen, dass eine große Menge Wasser an der Fassade des Hauses herablief. Eine dafür verantwortliche Wohnung war schnell ausgemacht, so dass die Feuerwehr gezielt den Rohrbruch bekämpfen wollte. An der besagten Wohnung wurde nicht geöffnet, so dass die Feuerwehr sich mittels technischer Mittel Zutritt verschaffte.

In der Wohnung befand sich wider Erwarten der 31-jährige Bewohner und wollte den Polizisten und den Feuerwehrmännern den weiteren Zutritt verweigern. Die Erklärungen der Wehrleute, dass sie schnellstmöglich den Rohrbruch beheben müssen um weiteren Schaden zu vermeiden, ignorierte der Bonner. Da keine andere Möglichkeit bestand, musste der Bewohner durch Polizisten zurück gedrückt werden. Dieser Amtshandlung widersetzte sich der 31-Jährige und versuchte die Polizisten zu treten und zu schlagen. Der Mann musste gefesselt werden, da er die Maßnahmen der Feuerwehr weiter behindern wollte. Warum die Wohnung nicht betreten werden sollte war schnell erkennbar. Der Mann betrieb eine "Indoorplantage"; er hatte Marihuana-Pflanzen angebaut. Das Fachkommissariat der Bonner Polizei wurde informiert und übernahm die weiteren Ermittlungen. Im Rahmen der durchgeführten Durchsuchung konnte in einem Zimmer eine komplett eingerichtete Plantage entdeckt werden. Ebenso ist eine weitere angemietete Wohnung im gleichen Haus in Augenschein genommen worden. Auch hier fanden die Ermittler eine Indoorplantage. Umfangreiches Marihuana (Blütenstände ca. 4 Kg) und ca. 200 Pflanzen in einer Höhe von 5 bis 30 cm musste sichergestellt werden. Der Wert beträgt etwa 20.000 Euro. Bereits vor einigen Jahren hat der 31-Jährige eine Verurteilung eines Gerichts (neun Monate Freiheitsstrafe) wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Anbau von Marihuana hinnehmen müssen. Das Kommissariat für Drogendelikte führt die weiteren Ermittlungen.

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