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06.04.2016 – 11:12

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

BDK: Görli-RAW-Kotti und Co.

Berlin (ots)

Berliner Kriminalitätsschwerpunkte - zwischen verkannter Entwicklung, Lösungssuche mit begrenzten Mitteln und Wahlkampf!

Wer die Entwicklung der Drogenszene und einhergehender Begleitkriminalität in den vergangenen Jahrzehnten aufmerksam verfolgt hat, dem kommen die Szenarien durchaus bekannt vor. Zunächst bilden sich Bereiche heraus, in denen sich Dealer und Konsumenten treffen, um möglichst unbehelligt ihren Tätigkeiten nachzugehen. Einerseits gut, weil man als Ermittler weiß, wo sie sich aufhalten, andererseits schlecht für die Umgebung und deren Bewohner, die das aber teilweise eher dulden als ständig Polizei vor Ort zu haben. Nur wenn es dann überhand nimmt, wird der Ruf nach Polizei und einer Lösung laut - dann ist es meist schon zu spät!

Wenn dazu noch weitere Besonderheiten, wie Formen des Taschen- oder räuberischen Diebstahls, hinzukommen, gepaart mit Erlebnis- und Sensationstourismus, gerät für manch unbedarften Beobachter schon mal was aus dem Ruder.

"Politisches Gezänk hilft weder den Bürgern noch der Polizei. Experte für Kriminalitätsbekämpfung ist nun mal zuerst die Polizei. Die Politik muss uns nicht sagen, wo etwas zu tun ist; sie muss uns so ausstatten, dass wir auch etwas tun können!" erklärt der BDK-Berlin-Chef, Michael Böhl.

Der BDK fordert in der Sicherheitspolitik ein Umdenken von Sparpolitik auf eine Sicherheitsinvestitionspolitik, die sich nicht nur an der personellen Aufstockung der Verwaltungen, sondern auch an der Entwicklung von anpassungsfähigen und nachhaltigen Konzepten orientiert. Der Anfang ist zaghaft erkennbar.

"Es kann und darf nicht sein, dass Straftäter eine Situation für sich entdecken und ausnutzen können, ehe Polizei und Justiz in die Lage versetzt werden etwas dagegen zu tun." sagt Böhl weiter.

Rückfragen bitte an:

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Landesverband Berlin
Telefon: +49 151 25 25 82 10
E-Mail: lv.berlin@bdk.de
http://www.bdk.de/

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