Feuerwehr Ratingen

FW Ratingen: Unruhige Dienstschicht für die Feuerwehr Ratingen

Ratingen (ots) - Ratingen, 21/22.10.17

Die gestrige Dienstschicht verlief für die Feuerwehr Ratingen alles andere als ruhig. Nachdem es in den Vormittags- und Mittagsstunden, neben den Arbeiten auf der Hauptfeuer- und Rettungswache, hauptsächlich Rettungsdiensteinsätze und Krankentransporte gab, ging es ab den Nachmittagsstunden Schlag auf Schlag für den Feuerdienst.

Um 16:14 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, aus Breitscheid und Mitte zu einem schweren Verkehrsunfall auf die BAB 3 gerufen. Kurz hinter dem Kreuz Breitscheid, in Fahrtrichtung Köln, verlor eine Fahrzeuglenker aus ungeklärter Ursache die Gewalt über sein Fahrzeug und schleuderte über die Fahrbahn. Ein weiterer PKW wurde in diesen Unfall verwickelt. Entgegen erster Meldungen war glücklicherweise niemand in den Fahrzeugen eingeklemmt, es mussten aber drei verletzte Personen versorgt und in Krankenhäuser gebracht werden.

Gegen 17:46 Uhr wurde das Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr zu einem kleineren Brand in Ratingen-West alarmiert. An der Erfurter Straße brannte eine abgestellte Couch in voller Ausdehnung. Der Brand konnte von der Löschmannschaft schnell bekämpft werden.

Noch während der Löschmaßnahmen lief um 18:04 Uhr ein weiterer Notruf aus Ratinger Stadtgebiet in der Kreisleitstelle ein. An einem LKW war ein Tank undicht geworden, sodass größere Mengen des Kraftstoffes auszulaufen drohten. Das Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde nach der Brandbekämpfung sofort zu dieser Einsatzstelle umdirigiert. Ein Kleineinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr und der Standort Lintorf wurden ebenfalls in den Einsatz geschickt. Da sich die Leckage an dem Tank so problematisch darstellte, dass ein Abdichten nicht möglich war, wurde zusätzlich noch die Spezialeinheit ABC-Zug alarmiert. Mittels einer speziellen Umfüllpumpe konnten aus dem Tank des LKW ca. 600 Liter Dieselkraftstoff abgepumpt werden. Durch diese Maßnahme wurde ein erheblicher Umweltschaden verhindert.

Um 19:22 Uhr musste der Einsatzführungsdienst zu einem kurzen Arbeitseinsatz bei einem Verkehrsunfall ausrücken. Hier gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Kaum waren die Umpumparbeiten beendet und die Fahrzeuge auf der Rückfahrt zu ihren Standorten, wurde um 20:48 Uhr erneut eine Ölverschmutzung gemeldet. Eine lange Ölspur zog sich über die Straße Am roten Kreuz. Kräfte der Berufsfeuerwehr machten sich an die Beseitigung der rutschigen Gefahr. Von dem Löschzug Mitte wurde weiteres Ölbindemittel zur Einsatzstelle gebracht.

Am frühen Sonntagmorgen um 03:32 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz in Ratingen-Hösel. Anwohner hatten an der Straße "Langenbroich" Feuerschein wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Als die Kräfte aus Hasel und der Berufsfeuerwehr eintrafen, brannte ein abgestellter Bagger bereits in voller Ausdehnung. Der Brand musste mit einem Löschrohr und einem Schaumrohr bekämpft werden. Auslaufendes Hydrauliköl vermischte sich mit dem Löschwasser und floss über einen Acker. Nach der Brandbekämpfung wurden die Untere Wasserbehörde und das Tiefbauamt angefordert, um alle weiteren Einsatzmaßnahmen zu koordinieren. Sämtliche Kanäle und Einflüsse in die Oberflächengewässer wurden kontrolliert und das kontaminierte Erdreich großflächig ausgebaggert. Der Einsatz zog sich bis in den Vormittag hinein. Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt.

Die Abarbeitung aller Einsätze, gerade von parallelen Ereignissen, ist nur leistbar, wenn die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr ein motiviertes und gutes Team bilden. In den letzten 24 Stunden hat die Feuerwehr Ratingen dies wieder unter Beweis gestellt. So besetzten beispielsweise am Wochenende ehrenamtliche Kräfte der Standorte Mitte und Lintorf das Gerätehaus Breitscheid, damit diese geschlossen eine auswärtige Veranstaltung wahrnehmen konnten. Hierdurch wurde die Eintreffzeit der Einheiten bei dem Verkehrsunfall auf der BAB 3 auf ein Minimum reduziert. (J. Neumann)

Zu den Einsätzen liegen keine Bilder vor.

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