Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

BPOL-BadBentheim: Zwei Kilo Kokain im Wert von circa 143.000,- Euro beschlagnahmt
Grenzüberschreitendes Polizeiteam nimmt Drogenkurier fest

Zwei Kilo beschlagnahmtes Kokain
Zwei Kilo beschlagnahmtes Kokain

BAB 30 / Bad Bentheim (ots) - Einen Fahndungserfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität konnten Mittwochnachmittag Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) Bad Bentheim verbuchen. Sie nahmen an der deutsch-niederländischen Grenze einen 24-jährigen Drogenkurier fest. Der Mann wollte rund zwei Kilogramm Kokain schmuggeln. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Der 24-Jährige war in einem PKW mit belgischer Zulassung über die Autobahn 30 aus den Niederlanden in das Bundesgebiet eingereist. Auf dem Autobahnparkplatz "Waldseite Süd" wurde das Auto gegen 15:30 Uhr durch Beamte des deutsch-niederländischen Polizeiteams gestoppt.

Weil der Mann zweifelhafte Angaben zu seiner Reise machte, sahen sich die Beamten das Fahrzeug näher an. Mit einem Schnelltest konnten Rückstände von Rauschgift in dem Auto nachgewiesen werden. Darum wurde das Auto sorgfältig durchsucht und in einem nachträglich eigebauten doppelten Boden rund zwei Kilogramm Kokain gefunden.

Damit endete der Schmuggelversuch des 24-Jährigen an der deutsch-niederländischen Grenze. Er wurde festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift für weitere Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben.

Die beschlagnahmten Drogen haben im Straßenhandel einen Verkaufspreis von ca. 143.000,- Euro.

Der Drogenschmuggler wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 24-jährigen albanischen Staatsangehörigen. Er wurde der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) ist ein Zusammenschluss zwischen der Koninklijken Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen). Das Team führt im deutsch-niederländischen Grenzraum gemeinsame Streifen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenkriminalität, Drogenhandel, Geldwäsche und der Kfz-Kriminalität durch.

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