Bundespolizeiinspektion Stralsund

BPOL-HST: Gefährlicher Leichtsinn - Zug musste Zwangsbremsung einleiten

Stralsund (ots) - Stralsund - Heute Mittag (20.11.17) fuhr eine 56-jährige Stralsunderin mit dem Fahrrad vom Tribseer Damm in Richtung Hauptbahnhof Stralsund/Stadtzentrum. Trotz geschossener Schrankenanlagen fuhr sie im Bereich des Bahnüberganges quer über die Fahrbahn. Ein vom Hauptbahnhof kommender Reisezug konnte gerade noch ein Warnsignal abgeben und eine Zwangsbremsung einleiten. Erst jetzt reagierte die Frau. Der Zug kam glücklicher Weise rechtzeitig zum Stehen und Schlimmeres konnte verhindert werden. Durch ihr leichtsinniges Verhalten brachte sich die Frau selbst in Lebensgefahr, gefährdete Verkehrsteilnehmer und Bahnreisende.

Eine Streife der Bundespolizei befand sich auf dem Hauptbahnhof, hörte das Warnsignal und begab sich sofort zum Ereignisort. Nach einem Zeugenhinweis konnten sie die Radfahrerin anhalten und befragen. Dabei gab die Frau an, in Gedanken gewesen zu sein und gar nichts von der Situation mitbekommen zu haben. Sie muss sich nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten.

Die Bundespolizei appelliert:

   - Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung 
     oft erst sehr spät wahrgenommen werden!
   - Der Bremsweg eines 100 km/h fahrenden Zuges beträgt bis zu 1000 
     m!
   - Aufgrund dessen und wegen sonstiger bahnbetrieblicher Gefahren 
     ist der Aufenthalt im Gleisbereich verboten!
   - Die Gleise dürfen nur an den hierfür vorgesehenen Stellen 
     überquert werden!
   - Klären Sie Ihre Kinder über die Gefahren im Bahnbereich auf! 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Stralsund
Bearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit
Uta Bluhm
Telefon: 03831 28432 - 106
Fax: 03831 3068918
E-Mail: uta.bluhm@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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