Bundespolizeiinspektion Stralsund

BPOL-HST: 1.000 Tage unerlaubt in Europa und jetzt in Neubrandenburg aufgegriffen

Neubrandenburg (ots) - Neubrandenburg - Gestern Nachmittag wurde eine junge 26-jährige Frau in der Bahnhofshalle Neubrandenburg durch Bundespolizisten kontrolliert.

Sie wies sich mit einem brasilianischen Reisepass aus. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Reisepass seit 2014 zur Sicherstellung durch Spanien ausgeschrieben ist.

Bei der Inaugenscheinnahme des Passes fiel den Beamten außerdem auf, dass die junge Frau keinen Aufenthaltstitel für Deutschland besitzt. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass sich die Frau bereits über 1.000 Tage unerlaubt in Spanien und nun auch in Deutschland aufhielt. Angeblich versuchte die Frau einen Aufenthaltstitel für Spanien zu beantragen, jedoch kam stets etwas dazwischen. Dass sie auch einen Aufenthaltstitel für Deutschland benötigt, wusste sie nach eigenen Angaben nicht.

"Unwissenheit schütz nicht vor Strafe", denn nun muss sich die Dame wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Pass und Aufenthaltstitel verantworten.

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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
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Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
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Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
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Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
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